Javier Bardem kann seinen Anblick auf der Leinwand nicht ertragen. Das hält den Schauspieler allerdings nicht davon ab, sich vor der Kamera frei zu entfalten. Er ist halt ein extrovertierter Typ – im Beruf wie im Privaten.
Javier Bardem jammert über sein Aussehen.
Javier Bardem gehört mittlerweile zu den ganz großen Schauspielern Hollywoods, der mit seinen Filmen schon einige Preise abräumen konnte. Seine eigenen Filme mag er allerdings nicht sehen. Im Interview mit „GQ“ jammert Javier Bardem selbstkritisch über sein Aussehen: „Nur weil ich gerne Charaktere erschaffe, heißt das nicht, dass ich gerne dabei zuschaue, wie diese Charaktere entstehen - meine Darstellung. Ich kann meine verdammte Nase nicht sehen, oder meine verdammte Stimme [anhören]; diese lächerlichen Augen. Das halte ich nicht aus". Vor der Kamera indes könne er sich künstlerisch frei entfalten, so der Spanier weiter: „Wenn ich mitten drin bin, dann sehe ich nicht meine Nase oder höre meine Stimme; da ist dann etwas Stärkeres, etwas Größeres. Und das muss ich zum Ausdruck bringen."
Javier Bardem: In seinem Körper hat er einen Mann und eine Frau
So wie Javier Bardem seinen Gefühlen vor der Kamera freien Lauf lässt, so macht der Schauspieler das auch im Privatleben. Im Interview mit „GQ“ verriet der Mann von Hollywood-Star Penelope Cruz, dass er auch privat extrovertiert sei: „Ich wurde dazu erzogen, keine Angst davor zu haben, meine Gefühle oder meine Fantasie zum Vorschein zu bringen". Weiter sprach Javier Bardem davon, dass er in sich sowohl männliche als auch weibliche Charaktereigenschaften vereine: „In meinem Körper habe ich sowohl einen Mann und eine Frau; ich vereine männliche und weibliche Wertvorstellungen im selben Körper.“
Da entgeht Javier Bardem aber was, wenn er sich selbst nicht auf der Leinwand sehen kann. Wir schauen ihm auf jeden Fall immer wieder gerne zu!
Bildquelle: gettyimages / Sarjoun Faour






















