Kristen Stewart redet nicht mit jedem.
Cannes wimmelt zurzeit nur so vor Stars und Sternchen, denn vom 16. bis zum 27. Mai findet sich so manche Prominenz auf den dortigen Filmfestspielen zusammen. Trotz des großen Staraufgebotes haben es manche Reporter schwer, ein Interview mit einem Star zu bekommen. Denn für Gespräche mit so mancher Berühmtheit, wie Schauspielerin Kristen Stewart oder Hollywood-Beau Brad Pitt, müssen die Journalisten Bares auf die Theke legen – und das nicht zu knapp. Betroffen sind von dieser Regelung wohl vor allem kanadische Reporter, wie „abcnews“ meldet.
Der kanadische Filmverleih „Alliance“, der unter anderem Filme von Kristen Stewart und Brad Pitt vertreibt, soll angeblich der Urheber für diesen kleinen Eklat beim Filmfestival verantwortlich sein, der die Presse weltweit aufregt.
Brad Pitt kostet knapp das dreifache von Kristen Stewart
Einige Reporter müssen es sich einiges kosten lassen, um ein Interview mit Kristen Stewart oder Brad Pitt in Cannes zu ergattern. Doch von welchen Summen ist da eigentlich die Rede? Brad Pitt soll 15 US-Dollar die Minute kosten und ein TV-Interview mit ihm erfordert eine Pauschale von ungefähr 3.000 Dollar. Kristen Stewart ist da schon günstiger zu haben. Ein „Roundtable“ mit mehreren Journalisten kostet 950 Dollar, während ein Einzelgespräch etwa 1.200 Dollar wert ist. Die Begründung der nun in der Kritik stehenden Filmverleihfirma „Alliance“ bestand darin, dass sie sich entschlossen hatte, nicht an den Pressekonferenzen für die Streifen in Cannes teilzunehmen und den kanadischen Reportern dennoch die Chance geben wollte, die Stars zu interviewen. Ein Sprecher der Firma betonte, dass das Geld nicht in die Firma geflossen, sondern für die Auslagen der Stars verwendet worden wäre: „Diese Stars reisen im Privatjet mit ihren Agenten, Make-up-Artists und Hairstylisten. Das muss ja jemand bezahlen.“ Ob das unbedingt die Presse sein muss, ist jedoch die Frage.
Unglaublich, dass die Journalisten für ihre Interviews bezahlen sollen. Es ist schließlich ihr Job, Bericht zu erstatten. Und noch unglaublicher ist, dass – wenn sie schon bezahlen müssen – Brad Pitt nur knapp dreimal so viel wert ist wie Kristen Stewart!
Bildquelle: gettyimages






















