Liam Neeson drehte für seinen neuen Film „96 Hours – Taken 2“ in Istanbul, wo er sich ausgiebig mit den Menschen und Bauwerken des Landes beschäftigte, aber auch mit der Religion des Landes.
Liam Neeson denkt darüber nach, den Islam anzunehmen
„Ich finde den Islam großartig. Ich habe angefangen den Koran zu lesen. Ich bin zwar – noch – nicht konvertiert, aber es könnte vielleicht irgendwann passieren. Die Gebete dort haben meine Seele sehr berührt“, erklärt Liam Neeson begeistert.
Liam Neeson will nicht, dass der Islam schlecht gemacht wird
In „96 Hours – Taken 2“ muss Liam Neeson gegen türkische Bösewichte kämpfen. Er hat bei der Darstellung der Charaktere jedoch absichtlich auf religiöse Hintergrunde verzichtet, da er der Meinung ist, dass der Islam in den Medien sowieso schon zu negativ dargestellt werde. „Wir wollten nicht, dass die bösen Jungs im Film islamistische Fundamentalisten sind. Das wäre zu billig und zu stereotyp gewesen“, gibt Liam Neeson zu verstehen. Liam Neeson war bei den Dreharbeiten äußerst begeistert von den Stuntmen, die im Film ihr Bestes gegeben haben. „Die Stuntmen dort waren echt harte Hunde, das kann ich euch versichern. Es war unglaublich, wie sie gefallen sind. Sie waren sehr fokussiert und haben tolle Kampfszenen geliefert.“
Schön, dass ein so berühmter Star wie Liam Neeson auch offen gegenüber anderen Kulturen und Religionen ist. Das sieht man heutzutage leider nicht mehr oft. Wir hoffen, dass er mit der Entscheidung, die er trifft, glücklich wird.
Bildquelle: gettyimages / ROBYN BECK






















