Das Positive an den eigenen Memoiren ist, dass einem niemand dazwischen quatschen kann. Diesen Umstand nöchte nun auch Lothar Matthäus nutzen, um sein Bild in der Öffentlichkeit endlich gerade zu rücken.
Lothar Matthäus auf der Frankfurter Buchmesse
„In Deutschland wird eine Meinung über mich verbreitet, die nicht dem entspricht, wie ich mich selbst sehe“, antwortete Lothar Matthäus auf die Frage, warum er seine Memoiren veröffentliche. Nur in Deutschland sei die Berichterstattung über ihn derart einseitig auf sein Privatleben fokussiert. Im Ausland werde er dagegen mit mehr Respekt behandelt. Er selbst suche nicht die Öffentlichkeit, sondern würde immer wieder in sie hineingezerrt, sagte Lothar Matthäus.
Lothar Matthäus fühlt sich verfolgt
„Es ist nicht so, dass ich anrufe und sage, hey, ich bin heute Abend im Restaurant, lasst uns einen Film machen. Nein, da ruft der Kellner oder ein Gast an und sagt, der Lothar Matthäus sitzt in diesem Restaurant und schon wieder hat man nicht mehr seine Ruhe“, führte der Rekordnationalspieler bei seiner Buchvorstellung weiter aus. Mit seiner Autobiographie möchte Lothar Matthäus daher nun mit einigen Vorurteilen ihm gegenüber aufräumen.
Es wirkt doch recht realitätsfern, wenn Lothar Matthäus behauptet, er suche nicht die Öffentlichkeit. Ob ihn die VOX-Kameras bei seiner Doku Soap „Lothar – Immer am Ball“ auch gegen seinen Willen verfolgt haben?!
Bildquelle: © Getty Images / Hannelore Foerster






















