Uns allen sind die Songtitel der Pet Shop Boys wie „Always On My Mind" und „Heart" bekannt. Doch kaum zu glauben, dass die leicht gealterten Boys schon fast drei Jahrzehnte lang gemeinsam auf der Bühne stehen. Neil Tennant und Chris Loweb denken trotzdem noch längst nicht daran, in Rente zu gehen.
Pet Shop Boys sind noch fit und wollen nicht in Rente
Die Pet Shop Boys sind auch nach 30 gemeinsamen Bühnenjahren noch weit davon entfernt, das Handtuch zu werfen und wollen ihre Fans weiterhin mit ihren Songs beglücken. „Das Renteneintrittsalter in England liegt bei 67, da haben wir also noch ein wenig Zeit", scherzt Tennant in einem Interview mit „Spiegel Online“. „Vergessen Sie nicht, dass Chris erst 52 ist. Da bleiben uns noch mindestens 15 Jahre.“ Ganz up-to-date seien die Pet Shop Boys allerdings doch nicht mehr. Mit der heutigen Musik kommen sie nicht wirklich klar. „Oh ja. Dieser ganze neue Akustik-Pop ist mir rätselhaft. Ed Sheeran zum Beispiel. Der ist in England mit sehr schlichten Songs sehr erfolgreich. Ich will gar nicht lästern, aber seine Musik ist mir einfach zu plump“, gesteht Neil Tennant. Des Weitern gibt Tennant zu, dass die Pet Shop Boys selbst nicht mehr viel Popmusik hören. „Mir ist einfach die Begeisterung abhanden gekommen. Ich mag nur noch verspielte Elektro-Klänge und Neo-Klassik-Musiker wie Johann Johannsson.“
Pet Shop Boys: Fan der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London
Auch wenn die Pet Shop Boys persönlich keine großen Fans der gegenwärtigen Popmusik mehr sind, glauben sie jedoch nicht, dass diese Musikrichtung mittlerweile an Bedeutung verloren hat. „Die Attraktionen der Eröffnungsfeier und der Abschlusszeremonie: Alles Popstars. Das ist doch Englands einziges, weltweit wichtiges Exportgut: Pop!“, schwärmen die Pet Shop Boys von den eindrucksvollen Feiern der Olympischen Spiele und den talentierten Briten.
Alter ist nur eine Zahl, lautet wohl die Devise der Pet Shop Boys. Und man glaubt es der jung gebliebenen Band sofort. Am 07. September erscheint ihr elftes Studioalbum mit dem Titel „Elysium“.
Bildquelle: gettyimages / Matt Cardy




















