Im Januar 2011 wurde der Facebook-Account von Selena Gomez gehackt.
Selena Gomez wird sich freuen, denn Gareth Crosskey, der Hacker, der im Januar ihren Facebook-Account knackte, indem er sich als der Stiefvater von Selena Gomez, Brian Teefay, der der Administrator ihrer Seite ist, ausgegeben hatte, wurde gefasst. Die Untersuchung des Falls kostete das FBI unglaubliche 60.000 Euro. Angeblich hatte der Hacker nicht nur den Account geknackt, sondern außerdem private E-Mails zwischen Selena und ihrem Freund Justin Bieber sowie Nachrichten an ihre Freundin Demi Lovato gelesen.
Selena Gomez kann sich freuen
Die Staatsanwältin Corrine Bramwell erklärte allerdings während des Prozesses, dass es keine Beweise dafür gebe, dass Gareth Crosskey tatsächlich an private Emails gelangt sei. Der junge Mann, der zu der Zeit bei einer Fastfood-Kette arbeitete, postete aber im Namen von Selena Gomez auf ihrer Seite „Justin Bieber ist scheiße“ und bot Magazinen Informationen über die Sängerin an.
Laut der Zeitung „Sun“ erklärte der Richter dem Angeklagten während des Prozesses: „Sie sind geschickt mit Computern und haben sich in den privaten Facebook-Account von jemandem eingehackt. Selena Gomez hat einen Facebook-Account mit sechs Millionen Fans. Diese haben die Erlaubnis, in Teile des Accounts hineinzugelangen und Sie haben sich in den privaten Teil eingehackt, indem Sie das Emailpasswort bekommen haben. Menschen verdienen ihre Privatsphäre und ihr privater Schriftverkehr sollte nicht öffentlich gemacht werden.“
Damit hat der Richter wohl recht, denn auch wenn Berühmtheiten wie Selena Gomez Personen des öffentlichen Lebens sind, so sollte man ihnen doch zumindest das kleine bisschen Privatsphäre gönnen, dass ihnen noch bleibt.
Bildquelle: gettyimages






















