„Unser Star für Oslo“ hatte 2010 mit Lena Meyer-Landruts „Satellite“ den größten deutschen Erfolg beim Eurovision Song Contest seit 30 Jahren hervorgebracht. Nun soll die Zusammenarbeit zwischen Stefan Raab und der ARD jedoch schon wieder vorbei sein.
Stefan Raab und Lena Meyer-Landrut beim ESC 2011 in Düsseldorf
Nachdem mehrere Medien berichtet hatten, dass sich die ARD und ProSieben – alias Stefan Raab – für die Kandidatensuche des Eurovision Song Contests künftig nicht mehr zusammentun werden, nahmen nun auch die Beteiligten öffentlich Stellung. „Für 2013 plant ProSieben keine gemeinsame Showreihe mit der ARD zum ESC. Die erfolgreiche Kooperation ruht, eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen“, so ein Sprecher des Privatsenders. „Es ist Teil der Geschichte des ESC, dass sich die Art, den deutschen Beitrag zu suchen, über die Jahre weiterentwickelt. Das Konzept für den deutschen Vorentscheid 2013 ist derzeit in Vorbereitung“, erklärt auch der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber bezüglich der getrennten Wege der ARD und Stefan Raab.
Stefan Raab hat Talente entdeckt
Die Starsuche von Stefan Raab für den Eurovision Song Contest war eine einmalige Zusammenarbeit eines Privatsenders und eines öffentlich-rechtlichen Senders. Nun geht jedoch auch diese zu Ende. Als Ursache dafür wird der fehlende Erfolg der diesjährigen Show, „Unser Star für Baku“, angenommen. Die erzielten Einschaltquoten waren für Stefan Raab und ProSieben womöglich nicht genug. Mit Lena Meyer-Landrut hatte Stefan Raab 2010 jedoch für den ersten Deutschen Eurovision Song Contest Sieg seit Nicoles „Ein bißchen Frieden“ gesorgt. Roman Loob holte dieses Jahr immerhin Platz acht.
Schade, dass Stefan Raab künftig nicht mehr mit der ARD und anderen Promis neue Gesangstalente sucht. Von allen Castingshows war „Unser Star für wasauchimmer“ eine unserer liebsten. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben!
Bildquelle: gettyimages / Sean Gallup























