Mit seiner sanften Stimme war Mic Donet eines der großen Highlights der ersten „The Voice of Germany“-Staffel. Regelmäßig verneigte sich Xavier Naidoo, Jurymitglied und Donets Coach während der Sendung, vor dem großen Talent des Sängers. Doch nun geht Mic Donet öffentlich auf Konfrontationskurs zu „The Voice of Germany“.
Für Mic Donet war die Pause zwischen den Staffeln zu kurz
Die nächste Staffel der Erfolgsshow, die nur acht Monate nach dem Ende der ersten Season mit derselben Jury und denselben Regeln erneut ins Quotenrennen geht, lasse den alten Kandidaten wie Ivy Quainoo, Michael Schulte, Max Giesinger und ihm kaum Zeit, sich auf dem hart umkämpften Musikmarkt eine Basis zu erarbeiten.
The Voice of Germany: Mic Donet geht auf Konfrontationskurs
„Ich fand es ein bisschen zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass jetzt vielleicht erst mal ein Jahr Pause ist und dann die nächste Staffel kommt und nicht gleich so direkt hinterher, weil das uns allen wieder so wenig Zeit lässt, uns daraus etwas aufzubauen. Weil dann der Fokus wieder auf den Neuen liegt.“ Mic Donet spricht damit wohl vielen Kandidaten der ersten „The Voice of Germany“-Staffel aus der Seele. Denn neben großem Fleiß erfordert der Aufbau einer Fanbasis in seinen Augen vor allem Zeit. So konnte Mic Donet erst im Juni sein erstes Album veröffentlichen, das auf einem guten vierten Platz in die deutschen Albumcharts einstieg. Im Oktober und November tourt er nun durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Doch diese Tour droht nun in einem neuen Hype unterzugehen, den die neuen Folgen von „The Voice of Germany“ auslösen könnten...
Ist Mic Donet undankbar oder ist seine Kritik an „The Voice of Germany“ berechtigt? Auch wenn wir seine Sorgen durchaus verstehen können, freuen wir uns doch auf die neuen Folgen der Showsensation und sind gespannt auf die nächsten Gesangstalente.
Bildquelle: © Getty Images / Christian Augustin






















