Viggo Mortensen ist auch privat so cool wie in seinen Filmrollen.
Schauspieler Viggo Mortensen (53), den wir als Aragorn oder auch Streicher aus der „Herr der Ringe“-Trilogie kennen, weiß zwar, wie wichtig die richtige Vermarktung in Hollywood ist, verzichtet aber dennoch darauf: „Ich finde es schon sehr extrem, was man alles tun muss, um sich selbst zu vermarkten. Du musst auf Partys erscheinen, so viel Pressearbeit wie möglich leisten und am besten noch in Werbespots auftreten, um Kaffee und Whiskey zu verkaufen“, begründet Viggo Mortensen im Gespräch mit „Tele 5“ seine ablehnende Haltung gegenüber der Werbung. „Vielleicht bin ich zu faul, vielleicht zu dumm, weil ich mir damit Chancen verbaue,“ fährt der US-amerikanische Schauspieler mit dänischen Wurzeln fort.
Viggo Mortensen nimmt das Filmgeschäft nicht ganz so ernst
Viggo Mortensen will nicht zur Werbefigur werben. Dennoch betonte er vehement, sich nicht beschweren zu wollen, weil er trotz dieser ablehnenden Haltung mit „großartigen Regisseuren wie David Cronenberg“ zusammenarbeiten dürfe. Mit Cronenberg drehte der „Herr der Ringe"-Star zuletzt das Drama „Eine dunkle Begierde“, in dem er als Psychoanalytiker Sigmund Freud zu sehen ist. Mit den Bedingungen im Filmgeschäft müsse man sich zurechtfindet, findet Viggo Mortensen und ergänzt: „Man sollte das alles nicht zu ernst nehmen, denn sonst fühlt man sich frustriert und deprimiert, weil man sich fragt, warum nicht die richtig guten Filme, Regisseure und darstellerischen Leistungen wahrgenommen werden.“
Viggo Mortensen ist kein Mitläufer in der Traumfabrik Hollywood, sondern hat seine ganz eigenen Regeln. Damit macht er seiner Rolle als gelassener Aragorn selbst Konkurrenz.
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