Das neue MIA. Album "Willkommen im Club"
Lasst uns tanzen! So lautete das Credo der Fünf. Ein simpler Zettel, der im Studio hing und doch so eine große Botschaft hatte. Denn: MIA. haben mit Willkommen im Club ein Album erschaffen, das diesem Mantra folgt, aber auch gleichzeitig den Kopf zum Denken anregt.
Kann so eine Mischung gut gehen? Ja, sie kann. MIA. legen eine bunte Vielfalt aufs Parkett, die einfühlsam, mitreißend und tanzbar ist. Bei Willkommen im Club gab es keine klaren Regeln, keine Richtung. Genauso wie in jedem Club gibt es auch hier die verschiedensten Styles und Charakterzüge.
MIA. sagen über sich selber, sie seien „ein Kreativ-Ameisenhügel. Wenn wir miteinander Musik machen, hört jeder an jedem Tag die eigene Musik zum ersten Mal. Das ist wie seine eigene Geburt zu sehen, während sie gerade passiert.“ Genauso wurde dann auch jeder Track ein kleines Kunstwerk für sich.
Die Fünf von MIA. präsentieren ihr neues AlbumQuelle: H Flug
Schon der erste Song „Kapitän“ beginnt ungewohnt mit einigen Synthie-Klängen, die uns ein wenig an die 80er Jahre erinnern. Aber schnell wird klar: hier kann man trotzdem mitsingen und auch mittanzen. Ganz genauso geht es uns bei den restlichen Tracks auf Willkommen im Club. Unsere Lieblingslieder sind „Magisch“ und „Deinetwegen“. Ersteres überzeugt durch seinen wundervollen Text und die herrliche Stimme von Mieze. Bei „Deinetwegen“ kann man nach dem ersten Refrain bereits mitsingen, was aber nicht heißen soll, dass der Text schlecht ist, denn auch der ist nicht ohne Köpfchen. Einen kurzen Abstecher aber noch zu „Verfolger“. Ungewöhnlich kommt der Track daher, denn hier fehlt Miezes und auch jede andere Stimme. Der Song besteht nur aus elektronischen Klängen.









Ein paar einzelne Songs gefallen mir schon recht gut, aber zu nem Konzert würd ich nicht gehen.