Annemarie Warnkross im Interview

Annemarie Warnkross im Interview

Das perfekte Lächeln: Die Moderatorin
Annemarie Warnkross.

Die Erdbeerlounge Redakteurin Dajana Niepraschk hatte einen Interviewtermin mit dem neuen Werbegesicht von blend-a-med, der Pro7-Moderatorin Annemarie Warnkross. In München plauderte Annemarie Warnkross aus dem Nähkästchen und verriet so manches Geheimnis über Beauty, den stressigen Alltag einer Moderatorin und die Oscar-Verleihung. Annemarie Warnkross ganz privat im Gespräch mit der Erdbeerlounge.

Erdbeerlounge: Wie sieht ein normaler Tag im Leben von Annemarie Warnkross aus?

Annemarie: Möglichst lange schlafen. Früher musste ich bei Pro7 immer um 8 Uhr anfangen, damit ich bis 17 Uhr alles auf die Reihe gekriegt habe mit den Moderationen. Da war ich noch etwas ungeübter. Mittlerweile darf ich aber auch mal am Vormittag eintrudeln. Das heißt für mich: immer bis zur letzten Sekunde schlafen, kurz duschen. Frühstück und Schminken im Auto. Ich hab ja den großen Vorteil, dass ich jeden Tag schön gestylt werde. Das heißt, ich geh dann meisten relativ wustig aus dem Haus, einfach so wie ich bin. Im Sender angekommen kommt eine Redaktionsbesprechung. Anschließend arbeite ich mit Daniel an den Moderationstexten. Gegen 14 Uhr stelle ich meistens noch einmal alles um und ich fange von vorne an. Ab 16 Uhr geht’s in die Maske, damit ich um 17 Uhr die Live-Sendung aufzeichnen kann. Eine Stunde später folgt die Nachbesprechung der Sendung mit allen Redakteuren. Und dann mach ich meistens den ganzen anderen Kram. Wie z.B. Fotos für blend-a-med abnehmen. Oder Interviews geben oder Stylinganprobe für eine red!-Sendung. Meistens komme ich nicht vor 22 Uhr nach Hause, oft auch erst nach Mitternacht. Und dann auf dem Weg nach Hause nehme ich mir noch etwas bei meinem Lieblingsthailänder oder der Pizzeria mit. Zu Hause mach ich dann auch noch mal zwei Stündchen. Also komme ich nicht vor zwei Uhr ins Bett.

Du sagtest, Fotos von blend-a-med kontrollieren. Das letzte Go gibst also Du?

Ja, klar. Das ist mir schon sehr wichtig. Letztendlich steht man mit seinem Gesicht und mit seinem Namen für ein Produkt. Da möchte ich das schon kontrollieren, was in die Öffentlichkeit kommt. Ich bin ein Skorpion, der mega ehrgeizig ist und immer alles gern selber machen möchte. Manchmal vielleicht ein bisschen zu viel.

Du bist ja sehr musikalisch. Du hast Klavier gespielt und Ballett getanzt. Wie wichtig ist Dir Musik?

Sehr wichtig. Wenn man einen Fernsehspot dreht, kann man ja leider keine Musik laufen lassen. Schließlich muss man ja seinen Text sprechen. Aber beim Fotoshooting muss die Musik umso lauter laufen. Ich finde Musik bringt einen irgendwie in eine besondere Stimmung. Auch, wenn bei mir Zuhause eher das Radio läuft, als eine bestimmte Platte. Aber wenn ich Musik höre, dann immer überdurchschnittlich laut. Das Klavier spielen ist leider vorbei, seitdem ich nicht mehr zu Hause wohne. Bei mir in München passt leider kein Klavier in die Wohnung. Aber ich würde sagen, dass ich musikalisch bin, auch wenn es eher in Richtung „Tanzen“ geht.

Tanzt Du noch Ballett?

Nicht auf regelmäßiger Basis, aber ich tanze immer noch sehr gerne.

Welche Musik läuft auf Deinem Mp3-Player?

Also ich muss sagen, bevor die Lenamanie losging, hat mir „Satellite“ schon gut gefallen. Ich mag auch Joss Stone ganz gerne. Auch die Michael Jackson Klassiker höre ich gern. Aber ich bin, wie gesagt, jetzt nicht der Fan von Jemand, den ich dann nur noch in der Widerholschleife höre.

Du bist ja 2000 in die Popband Bellini gekommen. Wie war das damals? Hast Du auch an einem klassischen Casting teilgenommen, wie man das heute kennt?

Dazu gekommen bin ich schon ´97 oder ´98. Das war damals ein relativ klassisches Casting über meine Promotionagentur. Ich hab als Studentin einfach auf Messen gearbeitet, als Hostess. Wie man das eben so macht, um sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Ich habe damals in dieser Promotionagentur angegeben, dass ich singen und tanzen kann. Singen kann ich eigentlich gar nicht. Die Agentur hat mich dann bei dem Casting angemeldet. Ich wollte erst gar nicht hin, wie das halt immer so ist. Es hieß auch im Vorfeld, dass man in irgend so einer brasilianischen Band im Background tanzen soll. Ich dachte mir anfangs, dass ich lieber mein Studium schnell fertig machen möchte. Dann bin ich aber doch irgendwie beim Casting gelandet. Auf einmal war ich die letzte, die übrig blieb und es hieß dann: „Die Band heißt übrigens Bellini“. Und ich dachte mir so: „Bellini, was soll ich denn da?“. Anfangs sollte ich auch eher Backgroundsängerin oder –tänzerin sein. Später hieß es auf einmal: „Den nächsten Song singst übrigens Du!“ und man hat mir das Mikro in die Hand gedrückt.

Würdest Du gern musikalisch noch etwas machen?

Nein, weil ich gesangstechnisch nicht sonderlich viel drauf habe. Musik liegt mir und sich zur Musik bewegen auch. Aber wenn man ehrlich ist, bei „Samba De Janeiro“ war es ja eher Sprechgesang. Dafür muss man ja nicht gut singen können. Und ich würde mich auch nicht als gute Sängerin bezeichnen. Deswegen lasse ich lieber die Finger davon.


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