Big Brother 10: Gewinn muss versteuert werden

Big Brother: Preis

Big Brother 10: Gewinn muss versteuert werden

am 17.01.2010 um 12:51 Uhr

Calros aus dem Big Brother 10 Haus

Big Brother 10: Gewinnt Carlos, muss er
das Preisgeld versteuern.

Das Kölner Finanzgericht hat entschieden, dass das “Preisgeld” von Big Brother 10 versteuert werden muss. Die Teilnahme gelte als “Arbeit”.

Seit letzter Woche Montag heißt es wieder “Big Brother is watching you”. Zwölf neue Kandidaten sind ins Kölner Big Brother-Haus gezogen und hoffen auf die 250.000 Euro Preisgeld, die man als Gewinner von Big Brother 10 mit nach Hause nehmen darf. Doch das Ganze hat einen kleinen Haken: Das Preisgeld muss – anders als ein Lotteriegewinn – versteuert werden. Das hat jetzt das Kölner Finanzgericht entschieden.

Die Big Brother 10 Kandidaten werden rund um die Uhr von Kameras beobachtet und sind vertraglich dazu verpflichtet, auch nach Big Brother 10 für Fotoshootings und Interviews bereit zu stehen. Für das Gericht handelt es sich beim Leben im Container deswegen um eine einkommenssteuerpflichtige Tätigkeit. Mit anderen Worten: Es handelt sich um Arbeit.

Im Urteil heißt es laut “Spiegel online”: “Spätestens mit der Annahme dieser Summe” habe der Kandidat den “objektiv gegebenen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen seiner Tätigkeit und der Gewinnauszahlung (…) als Lohn für seine Leistung angenommen und diese damit der erwerbswirtschaftlichen Sphäre zugeordnet.”

Es ist schon irgendwie verwunderlich, dass duschen, essen, schlafen und Schönheitspflege bei Big Brother 10 mittlerweile als Arbeit anzusehen ist.

17.01.2010; 13:00 Uhr

Bildquelle: RTL II


Kommentar (1)

  • ei92 am 17.01.2010 um 14:30 Uhr

    "Es ist schon irgendwie verwunderlich, dass duschen, essen, schlafen und Schönheitspflege bei Big Brother 10 mittlerweile als Arbeit anzusehen ist." haha, wie geil