Das Trennungsjahr

Ist man als Star glücklicher? Diese Frage stellt sich Susi nicht zum ersten Mal und beobachtet bestürzt die großen Ehebrüche des letzten Herbsts. Madonna, Sarah Connor und Boris Becker – so richtig glücklich scheinen sie – trotz allen Erfolgs nicht zu sein. Düstere Prognosen zeichnen sich in Susis Zukunftsplänen ab, als sie überlegt, wie sie als prominente Kolumnistin wohl eine glückliche Ehe führen soll…

„Your heart is not open so I must go, the spell has been broken, I loved you so, you were my lesson, I had to learn…” singt Madonna in Ihrem Superhit „The Power of Goodbye“. Sehr passend beschreiben diese Zeilen das Ende Ihrer Ehe mit dem Regisseur Guy Ritchie, denke ich. Blöd, dass der Song aus den 90ern stammt: Zu diesem Zeitpunkt waren Ritchie und Madonna noch gar nicht verheiratet. Wie auch immer, nach acht Jahren geben Madonna und Ritchie ihre Scheidung bekannt. Damit sind sie im Herbst 2008 nicht alleine – auch Boris Becker ist wieder allein, und Sarah Connor und Marc Terenzi hat es ebenfalls erwischt. Dass Sarah und Marc getrennte Weg gehen, war für mich eher eine Freudennachricht – endlich kein belangloses Ego-Geplärre mehr. Aber wenn Madonna noch am selben Abend ihrer Scheidungs-Bekanntgabe auf der Bühne steht, mach ich mir ein klitzekleines bisschen Sorgen um den Gemütszustand meiner glitzernden Prominenz.

Wie viel Spotlight und Blitzlichtgewitter verträgt eine glückliche Liebe, wie stark müssen die Mauern der Privatsshpähre sein? Prominez erleichtert so einiges – keine Frage! Mein Konto wäre glücklich, mein Schuhschrank gigantisch, meine Kontakte würden mir Türen öffnen. Kontakte, von denen ich vermutlich gar nicht wüsste, dass es sie gibt. Meine Steuererklärung müsste ich nie mehr aufschieben, weil mein Finanzberater das regelt und mein Exklusiv-Friseur zaubert aus meinen Haaren eine Kreation nach der anderen. Es gibt so einige Vorzüge, wenn man berühmt ist, ich denke das ist jedem von uns klar. Aber wenn ich mir diese Scheidungsfälle und die Klatschpresse so anschaue, wird mir immer deutlicher: Ein Garant für Glück ist Prominenz sicherlich nicht. Aber beeinflusst die Glamourwelt auch die Liebe der Stars?


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Was denkst du?

  • Bibsmaus am 01.01.2009 um 16:27 Uhr

    Hallo Susi, es wäre doch auch noch schöner wenn unsere heißgeliebten Promi`s nicht auch Alltagsprobleme hätten oder? Ich für meinen Teil, denke in solchen Momenten schön das auch diese Menschen die gleichen Probleme haben, wie wir sterblichen. Und das macht Sie doch auch wieder sympatischer oder ;o)? Sei gegrüßt und denke ja nie wieder über das aufhören nach!!

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