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Katharina Meyeram 14.11.2016

Nach dem Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen sind viele Menschen schockiert. Mario Barth will sich nicht dazu äußern – zumindest nicht politisch. Stattdessen schlenderte der Komiker durch den Trump Tower und filmte sich dabei.

Will Mario Barth etwa seine Karriere als Comedian an den Nagel hängen, um als selbsternannter Enthüllungsjournalist durchzustarten? Als ebenjener präsentiert sich der 44-Jährige zumindest wiederholt in einem aktuellen Facebook-Video. Er wollte sich offenbar auf die Suche nach all den Demonstranten machen, von denen in der Presse die Rede war. Doch seine ersten Live-Videos vor dem Trump Tower machen deutlich: Hier ist alles in bester Ordnung. Er könne nur Touristen entdecken, die Fotos von dem Gebäude schießen – und auch von Polizei oder Militär sei keine Spur.

Was der Komiker offensichtlich nicht wusste: Er fand sich am Veteran’s Day vor Ort wieder, die Straße war abgesperrt. Nichtsdestotrotz nahm Mario Barth seine Berichterstattung offenbar sehr ernst und dokumentierte jeden Schritt durch den Wolkenkratzer in Manhattan. Als eine Kritik an Donald Trump war diese Aktion jedoch allem Anschein nach nicht gedacht. „Ob für oder gegen – ich halt mich da komplett raus“, spricht er in die Kamera. Diese Aufgabe wolle er lieber den Kabarettisten überlassen.

Er will aufklären

Vielmehr ginge es ihm darum, den Menschen zu zeigen, wie es wirklich vor Ort aussieht. „Ich mache das mittlerweile alles selber, liebe Leute. Einer muss es ja machen, wenn schon wieder so viel Schrott in den Nachrichten gezeigt wird“, erklärt Mario Barth im Video. Trotzdem plaudert er in dem Clip von möglichen Verschwörungen oder NSA-Skandalen, sagt ständig, es sei „spooky“ und überall seien „Geheimagenten“. So kann er zu Beginn des Videos gar nicht fassen, was beim Eintritt in den Trump Tower passierte: Sein Handy brach zusammen, als ihm das Wort „Secret Service“ über die Lippen kam.

Mario Barth als Enthüllungsjournalist? Wir sind nicht ganz überzeugt. Trotzdem folgten seinem Ausflug in den Trump Tower zusammengerechnet rund 1,7 Millionen Menschen.

Bildquelle: Getty Images / Tristar Media


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