WASHINGTON, DC - SEPTEMBER 24: U.S President Barack Obama speaks at the opening ceremony of the Smithsonian National Museum of African American History and Culture on September 24, 2016 in Washington, DC. The museum is opening thirteen years after Congress and President George W. Bush authorized its construction. (Photo by Olivier Douliery-Pool/Getty Images)
Katharina Meyeram 25.10.2016

Der scheidende US-Präsident Barack Obama war zu Gast in der populären Late Night-Show von Moderator Jimmy Kimmel. Doch anstatt seine Erfolge zu resümieren, las der Politiker fiese Tweets, die andere über ihn geschrieben haben, laut vor und begeisterte damit das Publikum.

Schon bald muss er das Oval Office im Weißen Haus räumen, doch vorher tourt US-Präsident Barack Obama noch ein letztes Mal durch die amerikanische Fernsehlandschaft. Gestern erschien er etwa in einem Einspielerfilm bei „Jimmy Kimmel Live!“. In diesem Auftritt referierte er allerdings nicht über politische Botschaften oder sprach über seine Erfolge als 44. Präsident der Vereinigte Staaten. Vielmehr brachte Barack Obama das Publikum in der Rubrik „Mean Tweets“, in der prominente Personen fiese Twitter-Beiträge über sich selbst vorlesen, zum Lachen. Es war bereits sein zweiter Auftritt dieser Art bei Jimmy Kimmel.

So las er vom Display eines Smartphones etwa den folgenden Tweet vor: „Ich wette, Obama mag Senf auf seinem Hotdog, weil er widerlich ist.“ Oder auch: „Ich habe mir eine Haarspülung gekauft, sie wirkt nicht – ich mache Obama dafür verantwortlich.“ Bei der Frage eines Twitter-Nutzers, „Barack Obama, Bruder … hebst du eigentlich Gewichte?“, konterte Obama mit dem Satz: „Ich habe kürzlich das Embargo für kubanische Zigarren aufgehoben. Das ist doch schon etwas.“

Barack Obama reagiert auf fiesen Tweet von Donald Trump

Auch den von Präsidentschaftskandidat Donald Trump kürzlich eingestellten Twitter-Eintrag las der US-Präsident laut vor: „Obama wird wahrscheinlich als schlechtester Präsident der Vereinigten Staaten in Erinnerung bleiben.“ Dieser Satz brachte ihn zu seiner überragenden Schlusspointe: „Immerhin werde ich als Präsident in Erinnerung bleiben.“

Auch wenn Barack Obama sicherlich nicht in den Augen aller Amerikaner ein überragender Präsident war, wird er wohl mit großer Wahrscheinlichkeit als einer der charismatischsten US-Politiker in die Geschichte eingehen. Wir werden seine unterhaltsamen Auftritte auf jeden Fall vermissen!

Bildquelle: Olivier Douliery-Pool/Getty Images


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