LOS ANGELES, CA - JANUARY 25: Actresses Debbie Reynolds (L), recipient of the Screen Actors Guild Life Achievement Award, and Carrie Fisher pose in the press room at the 21st Annual Screen Actors Guild Awards at The Shrine Auditorium on January 25, 2015 in Los Angeles, California. (Photo by Ethan Miller/Getty Images)
Diana Heuschkelam 29.12.2016

Der plötzliche Tod von Carrie Fisher war zu viel für ihre Mutter Debbie Reynolds. Nur einen Tag nach ihrem Tod verstirbt auch sie. Damit verliert Hollywood binnen kürzester Zeit zwei große Ikonen und Schauspielerinnen und befindet sich in größter Trauer.

Der Sohn von Debbie Reynolds bestätigte die Tragödie. Mehreren US-Medien berichtete er, dass er gerade dabei war, mit seiner Mutter die Beerdigung von Carrie Fisher zu planen, als Reynolds zusammenbrach. Am Mittwochnachmittag habe er schließlich den Notruf gewählt. Seine Mutter wurde mit Verdacht auf Herzversagen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie am Abend verstarb. Auch ihre Tochter, Carrie Fisher, erlitt einen Herzanfall am Dienstag, den sie nicht überlebte.

Vermutlich war der Verlust zu viel für Debbie Reynolds. „TMZ“ zitiert den Sohn, der bei dem Zusammenbruch anwesend war. Seine Mutter soll wiederholt gesagt haben, dass sie bei Carrie sein wolle. Kurz vor dem Tod klagte sie ihr Leid: „Ich vermisse sie so sehr, ich möchte bei Carrie sein.“ Am Dienstag lobte die 84-Jährige auf Facebook noch als Andenken „die Gaben und Talente [ihrer] geliebten und unglaublichen Tochter“, die sie verloren hatte. Das Mutter-Tochter-Gespann war innig, wenn auch nicht immer unkompliziert. Bis zuletzt wohnten sie nebeneinander und sahen sich fast täglich.

Hollywood verliert Schauspielgrößen

Debbie Reynolds kam als Kind einer armen Zimmermannsfamilie in Texas zur Welt. Ihren schauspielerischen Durchbruch hat sie dem berühmten Gene Kelly zu verdanken. Er machte sie zu seiner Partnerin in dem Musical „Singin’ in the rain“, wodurch Reynolds schlagartig Berühmtheit erlangte. Fortan bekam sie etliche Rollen in Filmen, wurde im Jahr 1964 sogar für einen Oscar nominiert. Showmaster Larry King betrauert den Verlust der Ikone auf Twitter: „Debbie Reynolds war erste Klasse. Sie war liebevoll, talentiert, schön, unvergänglich. Ich bedauere jeden, der nie die Möglichkeit hatte, sie kennenzulernen.“

Debbie Reynolds Trauer um ihre Tochter Carrie Fisher war wohl zu viel für ihr gebrochenes Herz. Ein unglaublich trauriger Verlust zweier Frauen, die Filmgeschichte geschrieben haben.

Bildquelle: Getty Images/Ethan Miller


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