HOLLYWOOD, CA - FEBRUARY 26: (L-R) Actors Mahershala Ali, winner of Best Supporting Actor for 'Moonlight,' Emma Stone, winner of Best Actress for 'La La Land,' Viola Davis, winner of the Best Supporting Actress award for 'Fences,' and Casey Affleck, winner of Best Actor for 'Manchester by the Sea,' pose in the press room during the 89th Annual Academy Awards at Hollywood & Highland Center on February 26, 2017 in Hollywood, California. (Photo by Frazer Harrison/Getty Images)
Juliane Timmam 27.02.2017

Große Verwechslung bei der 89. Verleihung der Oscars in Los Angeles: Bei der Gala, die in der Nacht von Sonntag auf Montag stattfand, gab es den wohl größten Fauxpas der Academy-Awards-Geschichte: Der Musical-Film „La La Land“ mit Emma Stone und Ryan Gosling wurde irrtümlich als bester Film gekürt. Der Fehler bei der Laudatio wurde erst Minuten später geklärt.

Wie konnte es zu diesem Fehler kommen? Die Laudatoren Warren Beatty und Faye Dunaway hatten den falschen Umschlag erhalten. Beatty hatte den bereits verwendeten Umschlag der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ erhalten und vorgelesen. „Der Academy Award“, las Warren Beatty vor und schaute dabei irritiert auf das Papier, „für den besten Film geht an …“ – an dieser Stelle übernahm Faye Dunaway und sagte laut ins Mikro: ‘La La Land'”. Doch diese Information war falsch!

Der Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ ging an Emma Stone für ihre Rolle in „La La Land“, den Preis hatte sie allerdings schon längst entgegengenommen. Die Karte mit dieser Info hätte gar nicht mehr auf die Bühne gehen dürfen.

Huch, was ist hier passiert? Der Cast von "La La Land" steht auf der Bühne und muss erfahren, dass "Moonlight" als bester Film gewonnen hat.

Huch, was ist hier passiert? Der Cast von “La La Land” steht auf der Bühne und muss erfahren, dass “Moonlight” als bester Film gewonnen hat.

„Moonlight“ ist der wahre Gewinner

Der wahre Gewinner in der Kategorie „Bester Film“ war das Drama „Moonlight“. Der Fehler wurde erst Minuten später vom „La La Land“-Produzent Jordan Horowitz geklärt: „Das ist kein Witz. Sie haben die falsche Karte vorgelesen“, sagte er ins Mikro. „Moonlight – bester Film. Das ist kein Witz. Moonlight ist der beste Film“, dabei hielt Horowitz die richtige Gewinner-Karte in die Luft. Der gesamte Cast, Emma Stone und alle anderen Beteiligten am Film „La La Land“ standen aber bereits auf der Bühne und hielten ihre „falschen“ Oscars in den Händen. Uuups, ganz schön peinlich.

Für die übrigen Gewinner wird es trotzdem ein schöner Abend gewesen sein.

Oscar-Fauxpas: „Moonlight“gewinnt Oscar, nicht „La La Land“

Hier sind die Gewinner der Oscar-Verleihung 2017

Beste Hauptdarstellerin: Emma Stone, „La La Land“

Bester Hauptdarsteller: Casey Affleck, „Manchester by the Sea“

Beste Nebendarstellerin: Viola Davis, „Fences“

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali, „Moonlight“

Beste Regie: Damien Chazelle, „La La Land“

Bestes Originaldrehbuch: „Manchester By The Sea“

Bestes adaptiertes Drehbuch: „Moonlight“

Beste Kamera: „La La Land“

Beste Filmmusik: „La La Land“

Bester Song: „City of Stars“, „La La Land“

Bestes Makeup: „Suicide Squad“

Bestes Kostüm: „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

Bester Dokumentarfilm: „O.J.: Made in America“

Bester Sound: „Arrival“

Bester Sound-Mix: „Hacksaw Ridge“

Bester ausländischer Film: „The Salesman“ (Iran)

Bester animierter Kurzfilm: „Piper“

Bester animierter Film: Disneys „Zootopia“

Bestes Produktionsdesign: „La La Land“

Beste visuelle Effekte: Disneys „The Jungle Book“

Bester Schnitt: „Hacksaw Ridge“

Bester Kurzfilm: „Sing“

Bester Dokumentarfilm (Kurzfilm): „The White Helmets“

Bildquelle: Frazer Harrison/Getty Images, Kevin Winter/Getty Images


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