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Katharina Meyeram 10.11.2016

Passend zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahl hat Marilyn Manson ein Teaser-Video zu seinem neuen Album „Say10“ veröffentlicht. Die Zuschauer sind schockiert, denn in dem Clip liegt eine enthauptete Leiche am Boden – und die sieht ganz aus wie der 45. Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump.

Natürlich lässt sich der tote Körper nicht eindeutig identifizieren, doch es gibt einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass Marilyn Manson den Republikaner darstellen wollte. Im Video sitzt der Skandal-Sänger vorerst auf einem Stuhl, hält die Bibel in den blutverschmierten Händen und singt im Refrain „You say God, I say Say10“. Und dann folgt die pikante Szene: Kurz, nachdem Marilyn Manson mit einem Messer in der Hand gezeigt wird, dreht die Kamera auf einen enthaupteten Mann, der regungslos und blutüberströmt am Boden liegt.

Aber warum soll es sich dabei um Donald Trump handeln? Zum einen passt der Anzug, den die Leiche trägt, exakt zu dem Kleidungsstil des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten und auch die Hautfarbe entspricht dem prominenten Vorbild. Zum anderen ist natürlich ebenfalls das Datum der Videoveröffentlichung ein klares Indiz, dass es sich um einen Kommentar zur Wahl handeln könnte.

Nicht zwangsläufig Donald Trump

Obwohl es für den Zuschauer offensichtlich erscheint, macht Marilyn Manson deutlich, dass es sich bei dem Mann in seinem Clip nicht unbedingt um Donald Trump handeln muss. Im Interview mit „The Daily Beast“ appelliert Manson an seine Fans, die Bilder und den Text frei zu interpretieren. Es ginge ganz allgemein um „Verzweiflungstaten von Menschen, die an Dinge glauben, die von einem Ungläubigen gepredigt“ werden. Weiter führt er aus: „Für mich als Künstler und als Amerikaner ist es an der Zeit, etwas zu tun, das neue Fragen aufwirft und nicht bloß Statements abgibt.“

Es ist sicher eine weise Entscheidung von Marilyn Manson, nicht konkreter zu werden – eine direkte Abbildung von Donald Trump in dem Kontext hätte ihm möglicherweise eine Menge Ärger einbringen können.

Bildquelle: Getty Images / Jason Merritt, Getty Images / AFP / Mandel Ngan


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