Robert Downey Jr.: „Iron Man“ hat ihn verändert

Robert Downey Jr. schlüpfte zum dritten Mal in die Rolle des „Iron Man“. Jetzt verrät er, dass er heute eine völlig neue Sicht auf die Filme hat als im ersten Teil.

Am Dienstag startet der dritte Teil der „Iron Man“-Reihe mit der Vorpremiere auch in den deutschen Kinos. Wie bereits im ersten Teil der erfolgreichen Reihe, der 2008 in die Kinos kam, ist auch diesmal wieder Robert Downey Jr. in die Rolle des eisernen Superhelden geschlüpft.

Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow bei der Premiere von “Iron Man 3”

Im Gespräch mit FlicksandBits.com verrät der Schauspieler jetzt, dass sich seine Sichtweise auf das Filmprojekt und seine Rolle rückblickend sehr verändert habe: „Ich bin fünf Jahre älter, also war damals alles, worum ich mich sorgte: `Habe ich genug Kreatin genommen, sehen meine Arme groß aus, wie ist das Licht?` Und dann: `Bin ich irgendwie charmant und witzig?`”, erklärt Robert Downey Jr. seine Herangehensweise an die Rolle. Der dritte Teil von „Iron Man“ ist nach Meinung des 48-Jährigen deutlich anders angelegt, als seine Vorgänger. Das liegt vor allem an der Sichtweise, die Robert Downey Jr. auf seine Rolle und seine eigene Performance hat: „Diesmal ist die Beziehung zu Pepper offensichtlich irgendwie der Mittelpunkt des Films“, verrät der Schauspieler, „Im Gegensatz zu meiner eigenen Planung scheint es, als würde ich diesmal viel weniger darüber nachdenken, wie ich rüberkomme und so. Ich denke über die anderen Figuren nach. Ich denke über diese Art von Checklist an Dingen nach, von denen wir immer dachten, dass wir sie vielleicht machen sollten.”

Robert Downey Jr. will Co-Stars groß rausbringen

So hat sich die Sichtweise von Robert Downey Jr. im Hinblick auf „Iron Man 3“ nach eigenen Angaben deutlich zugunsten seiner Co-Stars verschoben, die er jetzt stärker rausbringen möchte: „Ich beginne, daran zu denken, was für meine Co-Stars drin ist”, erklärt der Amerikaner, „Und was ist es, das dies für Gwyneth [Paltrow] interessant bleiben lässt? Und wir sind diesmal darauf eingegangen, weil sie einen ziemlich bemerkenswerten Bogen für eine Angebetete als weibliche Heldin in dieser Art von Film hat.” Kann Robert Downey Jr. seine Kollegen mit seiner neuen Herangehensweise anstecken? Zumindest für Gwyneth Paltrow, die für „Iron Man 3“ ebenfalls schon zum dritten Mal an der Seite von Robert Downey Jr. in die Rolle der Pepper Potts schlüpfte, scheint eine Fortsetzung der „Iron Man“-Erfolgsgeschichte nicht so selbstverständlich zu sein. Im Gespräch mit GreekNation gab Gwyneth Paltrow, die gerade erst vom People-Magazine zur schönsten Frau der Welt gekürt worden ist, bekannt, dass sie nicht an einen vierten Teil von „Iron Man“ glaubt: „Ich glaube nicht, dass es [einen `Iron Man 4`] geben wird”, antwortete Gwyneth Paltrow, als sie nach ihren Plänen für die Zukunft gefragt wurde, „Ich glaube, dass wir mit Iron Man fertig sind.” Damit scheint sie zumindest für den Moment aber noch recht allein zu sein, denn auch Regisseur Shane Black gab seinen Fans Grund zur Hoffnung auf eine Fortsetzung der Erfolgsreihe. So war er beispielsweise zuversichtlich, Hauptdarsteller Robert Downey Jr. auch für einen vierten Teil von „Iron Man“ verpflichten zu können. Im Gespräch mit dem Evening Standard ließ er sich sogar zu einer recht sicheren Zukunftsprognose verleiten: „Ich denke, dass er für einen weiteren zurück sein wird. Ich bin mir sicher.”

Da scheiden sich wohl derzeit noch die Geister, was eine Fortsetzung der „Iron Man“-Reihe angeht. Die Fans des Fantasystreifens dürften wohl hoffen, dass die hübsche Gwyneth Paltrow zumindest in dieser Hinsicht einmal Unrecht behält.

gettyimages / CHRISTOF STACHE


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