Alicia Keys
Jessica Tomalaam 23.01.2017

Hunderttausende protestierten am Wochenende nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump in Washington. Die Bewegung Women’s March“ hatte zum Widerstand gegen die neue Regierung unter dem Immobilien-Mogul aufgerufen. Nicht nur in Washington, sondern auch in zahlreichen anderen Städten wie Los Angeles, London, Bangok, Berlin oder Paris gingen die Menschen auf die Straßen. Auch viele Stars positionierten sich gegen Trump.

Die amerikanische Hauptstadt war am Wochenende pink, überwiegend weiblich und unzufrieden. Unzufrieden mit einem Präsidenten, der mit Aussagen wie „Grab them by the pussy“ oder „Ich fange einfach an, sie [Anm. d. Red.: Frauen] zu küssen. Ich warte nicht einmal. Und wenn du ein Star bist, dann lassen sie es zu“ vor seiner Wahl für Furore sorgte. Die Demonstranten waren mit pinken „Pussyhats“ ausgestattet und hatten zahlreiche coole Plakate gegen Donald Trump angefertigt. Sie forderten die Einhaltung von Frauen- und Menschenrechten, sie wollen den gleichen Lohn wie Männer, die Anerkennung von Rechten für Lesben und Schwule, eine gerechte Gesundheitsvorsorge, die Anerkennung und Umsetzung von Umweltschutz und den Schutz von Minderheiten.

Bildergalerie: Stars und coole Plakate

Women's March: Stars und coole Plakate

Promi-Auflauf beim „Women’s March“ in Washington

Auch viele Prominente waren gekommen, um die Demonstranten zu unterstützen. Darunter waren zum Beispiel die Schauspielerinnen Emma Watson, Julia Roberts und Scarlett Johannson, die Komikerin Amy Schumer sowie die Sängerinnen Madonna, Miley Cyrus, Cher und Alicia Keys. Einige Promis hatten ihrem Ärger über den neuen Präsidenten bereits vor der Amtseinführung in einem Video für das Fashion-Magazin „W“ Luft gemacht. Wie viele Stars hielt auch der Regisseur Michael Moore, Macher des kritischen Films „Michael Moore in Trumpland“, eine Rede gegen den neuen Präsidenten. Die wichtigsten Aussagen der einzelnen Reden haben wir im Überblick für Dich zusammengefasst:

Madonna

Ziemlich überraschend war der Auftritt von Superstar Madonna, die eine ziemlich wütende Rede gegen Donald Trump hielt. Sie warnte davor, dass die Minderheiten im Land „in Gefahr“ seien und die anwesenden Demonstranten den Vorhaben Trumps eine „Revolution der Liebe“ entgegensetzen müssten. Das Gute habe die Wahl nicht gewonnen, aber am Ende werde das Gute gewinnen, versprach sie den Protestierenden. Und für all diejenigen, die nicht davon ausgehen würden, dass der „Women’s March“ etwas bringen werde, hatte sie nur ein lautes, beherztes „Fuck you!“ dabei.

Scarlett Johannson

Die Schauspielerin hielt eine sehr persönliche, emotionale Rede, in der sie auf ihre Kindheit und ihre eigene Tochter zu sprechen kam. Sie habe Trump zwar nicht gewählt, aber sie würde ihm einen Deal anbieten. „Ich will Sie, als gewählten Präsidenten, unterstützen können. Aber zuerst bitte ich Sie darum, dass sie mich unterstützen, meine Schwester, meine Freundin, meine Familie und alle Demonstranten, die heute hier sind.“ Besonders am Herz lag ihr die von Obama eingeführte Gesundheitsreform „Obamacare“, die Trump bereits einem Tag nach seiner Amtseinführung in Teilen rückgängig gemacht hatte.

Alicia Keys

Auch Soul-Sängerin Alicia Keys trat bei der Demonstration in Washington auf und performte einen kleinen selbst geschriebenen Text sowie ein paar Zeilen ihres Hit „This Girl is on fire“. Sie bedankte sich bei den Demonstranten für ihren Mut, ihren Feminismus und für ihre Stärke und machte deutlich, dass sie sich weiterhin für soziale Gerechtigkeit einsetzen werde. Im Video kannst Du Dir ihre Rede noch einmal anschauen:

Donald Trump ist Präsident, damit müssen sich jetzt all diejenigen abfinden, die sich vielleicht ein anderes Staatsoberhaupt gewünscht hätten. Wie die Demonstrationen am Wochenende zeigen, bedeutet das aber nicht, dass man diese Entwicklung still und leise hinnehmen muss. Dem Republikaner muss klar sein: Leicht werden die Menschen es ihm nicht machen.

Bildquelle: Getty Images/Andrew Caballero-Reynolds


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