12 Meter ohne Kopf

12 Meter ohne Kopf

12 Meter ohne Kopf

am 09.12.2009 um 10:46 Uhr

12 Meter ohne Kopf Filmplakat

12 Meter ohne Kopf: der erste Piratenfilm
mit Ostfriesen-Charme

Fluch der Karibik auf Norddeutsch, oder: War Störtebeker eigentlich Rockstar? In 12 Meter ohne Kopf versucht sich Regisseur Sven Taddicken an einer Neuinterpretation der Legende um Störtebeker, den bekanntesten Piraten der deutschen Geschichte.

Dabei profitiert er freizügig von der Tatsache, dass man über den historischen Störtebeker eigentlich nur wenig weiß – das meiste ist eben, wie es sich für Legenden gehört, Seemannsgarn. Mangelnde Historientreue kann man Sven Taddicken deshalb kaum zum Vorwurf machen, wenn er es zwischendurch ganz schön bunt treibt. In 12 Meter ohne Kopf ist Störtebeker (Ronald Zehfeld) eine lebende Legende und genießt den Ruf eines Rebells, Revoluzzers und unbezwingbaren Freibeuters. Zu seinem Team an Bord gehört eine Truppe nicht weniger krawalliger Seeräuber, allen voran sein guter Freund Gödeke Michels (Matthias Schweighöfer), außerdem Steuermann Beule (Sascha Reimann), Schläger Keule (Hinnerk Schönemann), Ausguck Lupe (Oliver Bröcker) sowie Nesthäkchen Nolle (Jacob Matschenz).

12 Meter ohne Kopf

Störtebeker und seine Crew sind die Herr-
scher über Nord- und Ostsee.

Mit ihnen macht er auf der Jagd nach fetter Beute die gesamte Nord- und Ostsee unsicher. Das Besondere an 12 Meter ohne Kopf ist die Mischung aus historischem Setting und modernen Charakteren, die im Übrigen kein Blatt vor den Mund nehmen („Fick die Hanse!“). Ganz normale Kerle eben. Pardon, Piraten. „Auch wenn wir versucht haben, den Look des Jahres 1401 getreu wiederzugeben, so sind doch die Sprache, die Kameraführung und die Musik bewusst modern gehalten. Es ist die Geschichte eines Haufens von Jungs, die von einem alternativen Lebensentwurf träumen. Vergleichbar mit Hausbesetzern oder Rockbands, die mit Anfang 20 glauben, dass das ganze Leben doch auch noch anders ablaufen kann“, so Regisseur Taddicke.


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