Jetzt im Kino

22 Jump Street

Daniel Schmidtam 01.08.2014 um 12:45 Uhr

Filmfortsetzungen haben den Ruf, nicht unbedingt die Genialität ihres Vorgängers erneut vermitteln zu können. „22 Jump Street“ ist anders: Die Krimikömodie mit Hollywood-Beau Channing Tatum in der Hauptrolle fährt zwar dieselbe Schiene wie schon im ersten Teil „21 Jump Street“, nimmt sich dabei aber erfrischend selbstironisch auf die Schippe. Herrlicher Klamaukspaß ist bei „22 Jump Street“ garantiert!

Schon 2012 begeisterten Channing Tatum und Jonah Hill als sympathisch-trotteliges Duo Jenko und Schmidt die Kinozuschauer in der Serienverfilmung „21 Jump Street“. Der Streifen brachte die Erfolgsserie, in welcher Johnny Depp einst die Hauptrolle übernahm, beinahe 20 Jahre später auf die Kinoleinwand. Und siehe da: Das Konzept ging auf. Die Zuschauer strömten in die Kinosäale und machten den Film zum Hit. Mit „22 Jump Street“ setzen die Regisseure Phil Lord und Chris Miller nun auf eine ähnliche Story um die beiden Antihelden Jenko und Schmidt. Und das Sequel muss sich in keinster Weise hinter seinem Vorgänger verstecken.

22 Jump Street jetzt im Kino

22 Jump Street mit Channing Tatum und Jonah Hill

22 Jump Street: Ähnliche Story und gleicher Humor wie im ersten Teil

In „21 Jump Street“ ermittelten Jenko (Channing Tatum) und Schmidt (Jonah Hill) bereits erfolgreich an einer Highschool gegen einen Drogenring. Die beiden haben ganze Arbeit geleistet: Nach ihrem gerühmten Einsatz in „21 Jump Street“ hat Captain Dickson (Ice Cube) nun einen neuen Auftrag für die Ermittler. Während die beiden Cops als etwas verlebte Teenager an einer Highschool undercover ermittelten, wiederholt sich die Geschichte nun in ähnlicher Weise an einem College. Das slapstickartige Ermittlerduo wird zur Hilfe gerufen, nachdem eine Studentin an einer neuartigen Droge gestorben ist. Um die Dealer und Hintermänner zu schnappen, werden in „22 Jump Street“ Jenko und Schmidt ins ortansässige College verfrachtet: Auch dieses Mal müssen die beiden Anfang-30-Jährigen wieder mit ihrem Alter schummeln und sich als zehn Jahre jüngere Studenten ausgeben. Wissensdurst und Vorlesungen sind allerdings eher nicht nach dem Geschmack von Jenko und Schmidt. Vielmehr interessieren sie sich für Partys, Frauen und Football. Der Uniwahnsinn nimmt allmählich überhand und die eigentliche Polizeiarbeit rückt immer weiter in den Hintergrund. Für Jenko ist es vielmehr ein persönliches Highlight, das Football-Team aufzumischen, und sein Kollege Schmidt bekommt die Kunststudentin Maya einfach nicht mehr aus seinem Kopf. Die beiden verdeckten Ermittler verlieren immer mehr ihren eigentlichen Job aus den Augen und der alljährliche Spring Break tut sein Übriges dazu. Zudem wird die Freundschaft von Jenko und Schmidt in „22 Jump Street“ auf eine harte Probe gestellt.

22 Jump Street punktet mit seiner Besetzung

Sowohl Channing Tatum als auch Jonah Hill sind in Hollywood bereits gestandene Größen. Frauenschwarm Channing Tatum drehte allein vergangenes Jahr insgesamt fünf neue Filme ab – darunter große Erfolge wie „G.I. Joe – Die Abrechnung“ und „White House Down“ an der Seite von Jamie Foxx. Jonah Hill überzeugte zuletzt in „The Wolf of Wall Street“ und erhielt für seine Rolle sogar eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Schon in „21 Jump Street“ sorgten die beiden Schauspieler als Ermittler Schmidt und Jenko für reichlich Lacher auf den Kinositzen. „22 Jump Street“ fährt ebenso wie sein Vorgänger mit dem gleichen derben Humor auf und nimmt alles aufs Korn, was an den meisten Sequels bemängelt wird. Dass eine weitere Fortsetzung den Weg auf die Kinoleinwand gefunden hat und weitere Teile eines einstigen Kassenschlagers für gewöhnlich nicht an den Erfolg des Vorgängerfilms knüpfen können, wird nicht einfach schlichtweg umgangen. Im Gegenteil: „22 Jump Street“ zieht sich selbst durch den Kakao und ruft immer wieder alte Szenen neu aufgelegt in Erinnerung. Channing Tatum und Jonah Hill machen ihre Sache dabei überaus gut. Aber auch die Auftritte von Ice Cube oder Queen Latifah sorgen für einige Überraschungs-Brüller. Zugegeben: Die Handlung ist leicht zu durchschauen und auch nicht gerade die anspruchsvollste. Den Comedy-Anspruch erfüllt „22 Jump Street“ aber definitiv.

„22 Jump Street“ bleibt seinem Vorgänger „21 Jump Street“ in jeglicher Hinsicht treu. Wer also schon beim ersten Teil seinen Spaß hatte, sollte die Fortsetzung nicht verpassen. Und mit Hauptdarsteller Channing Tatum ist auch etwas fürs Auge dabei. Wem dagegen schon der Trailer von „22 Jump Street“ nicht zusagt oder wer schon den ersten Teil für albernen Klamauk hielt, sollte dagegen warten, bis sich Channing Tatum wieder einem anderen Genre zuwendet.

Bildquelle: 22 Jump Street / Facebook

Topics:

Channing Tatum, Jonah Hill

Kommentare (2)

  • Morgen gehe ich ins Kino und hoffe, dass der 22 Jump Street den ersten Teil noch übertrifft!

  • Channing Tatum und Jonah Hill waren in Teil 1 einfach super witzig, freue mich auf Teil 2!


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