Ein russischer Sommer

Ein russischer Sommer

Ein russischer Sommer

am 29.01.2010 um 15:28 Uhr

Walentin Bulgakow mit Leo Tolstoi auf dem Gut in Jasnaja Polijana.

Walentin Bulgakow (James McAvoy) verbringt einen Sommer
als Privatsekretär von Leo Tolstoi (Christopher Plummer)
auf dem Gut des Schriftstellers.

29.01.2010; 17:15 Uhr

„Liebe und geliebt zu werden, ist die einzige Realität die es gibt.“
Leo Tolstoi

Liebe in allen Formen ihrer Ausprägung und eine Verneigung vor dem großen russischen Schriftsteller Leo Tolstoi: Das alles bietet „Ein russischer Sommer“. Ein Film über den letzten Lebensabschnitt des Schriftstellers, basierend auf dem Roman „Tolstois letztes Jahr“ von Jay Parini. „Ein russischer Sommer“ zeigt eindrucksvoll, dass es oftmals eine der schwersten Aufgaben ist, nach selbstauferlegten Tugenden zu leben und dass der Kampf um Annerkennung, ein Kampf um Liebe ist.

Im Jahr 1910, wird der junge Walentin Bulgakow (James Mc Avoy) von Wladimir Tschertkow, einem sehr engen Vertrauten Tolstois, als Privatsekretär auf das Gut des Schriftstellers geschickt. Als er in Jasnaja Polijana auf dem Gut des berühmten Leo Tolstoi ankommt, ist er aufgeregt und stolz, diesen großen Mann endlich kennen lernen zu dürfen. Doch an seinem so ersehnten Ziel angekommen, gerät er zwischen die Fronten Tolstois (Christopher Plummer) und seiner Frau Sofia (Helen Mirren). Denn als sie erfährt, dass ihr Mann seine Werke dem russischen Volk überlassen möchte, beginnt ein unglaublich emotionaler Kampf zwischen den Eheleuten. Sofia versucht mir ihrer temperamentvollen Art, das Erbe der Familie zu sichern.

Große Liebe: Tolstoi und Sofia (Helen Mirren)

Sofja Andrejewna Behrs (Helen Mirren) ist Tolstois große
Liebe.

Der Kampf um Annerkennung ist immer auch ein Kampf um Liebe

Leo Tolstoi wird zu dieser Zeit sehr bewundert, so lagern Fotografen und Reporter vor dem Haus der Familie. Seine sozial-reformerischen Ideen haben Anhänger gefunden, die sich Tolstoianer nennen und streng nach den Ideologien des Schriftstellers leben. Das Gut dieser befindet sich ebenfalls in Jasnaja Polijana. Doch Tolstoi selbst lebt nicht nach seinen eigenen Ideen von einem friedlichen und glücklichen Leben, besucht jedoch so oft er kann seine Anhänger. Diese studieren seine Schriften voller Eifer und sind bereit jedes Wort des Meisters für die Nachwelt festzuhalten.

Walentin lernt in seiner Zeit auf Jasnaja Polijana, Tolstoi als Mentor zu schätzen und zu achten. Doch er empfindet auch Respekt und Achtung vor Sopfias Wesen. Zudem verliebt er sich leidenschaftlich in die Freidenkerin Mascha, die als Tolstoianerin auf dem Gut lebt. Sie ist Walentins erste große Liebe.


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