Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

am 22.05.2008 um 17:50 Uhr

Indiana Jones (Harrison Ford) muss
wieder ein Abenteuer bestreiten
Quelle: David James für Lucasfilms

Wer hätte das damals gedacht? Die Indiana Jones Filme schienen eine erfolgreiche Trilogie zu sein, und wie das bei Trilogien so ist, hören sie nach dem dritten Teil auf. Hier ist das anders. 19 Jahre nach Veröffentlichung des letzten Teils und 27 Jahre nach Erscheinen des ersten, haben sich Harrison Ford und Erfolgs-Regisseur Steven Spielberg wieder zusammen getan, um die Reihe fortzusetzen.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ist die Weiterführung der Indy-Reihe. Die 19 Jahre zwischen den beiden Teilen sind auch im Film vergangen, denn wir befinden uns mittlerweile bereits in den 1950ern. Der Kalte Krieg beherrscht die Welt, und Indiana muss sich aufmachen, diese – wieder einmal – zu retten.
Diesmal versucht Indy den sagenumwobenen Kristallschädel zu finden. Doch nicht nur er, auch die Sowjets sind auf der Suche nach dem legendären Utensil. Ihnen steht die wunderschöne Irina Spalko, gespielt von Cate Blanchett, vor, die versucht mit Hilfe des Kristallschädels die Weltherrschaft an sich zu greifen. Indys Aufgabe ist es nun, den Kristallschädel vor falschen Händen zu bewahren und wie in jedem seiner Abenteuer diverse Aufgaben zu lösen, Rätsel zu entschlüsseln und schöne Frauen vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Das Königreich des Kristallschädels steht also voll in der Tradition seiner Vorgänger. Ein typischer Indiana Jones Film also. Und genau das war auch Absicht der Macher, wie Executive Producer und Co-Autor George Lucas verrät: „Der Stil ist derselbe, der Humor ist derselbe. Alles kommt uns bekannt vor. Aber wir fügen auch neue Aspekte hinzu. Unsere Interaktion beim Dreh und auf der Leinwand ist intensiver, überzeugender, und sie bringt mehr Spaß denn je.“ Das war auch wieder einmal der Grund für Harrison Ford, sich mit seinen 65 Jahren wieder zu so einem stunthaltigen Film bereit zu erklären. „Nachdem ich weltweit alle möglichen anderen Filme gedreht habe, war ich nur zu gern bereit, wieder als Indiana Jones aufzutreten, weil das so viel Spaß macht“, sagt Ford. „Ich arbeite gern mit Steven (Spielberg) und George (Lucas) und habe mich auch diesmal wieder bestens amüsiert.“

Lucas und Spielberg waren erfolgreich in ihrem Vorhaben, den Film wieder genauso zu machen wie vor knapp 30 Jahren. Es gibt hier keine besonders schnelllebige Story, die nur von Spezialeffekten lebt. Man besinnt sich hier lieber an alten Traditionen und versucht durch die grandiosen Darsteller und intelligent witzige Dialoge die Story voran zu bringen.

Indy und sein Kumpel Mutt (Shia LaBeouf)
Quelle: David James für Lucasfilms

Für alle, die diese Art von Film nicht mögen, und die lieber auf Schnelllebigkeit setzen, ist von diesem Film abzuraten. Und auch die typischen Indy-Abenteuer – mit Schlangeln rangeln, Mumien verdreschen oder sogar Außerirdische aufspüren – sind vielleicht nicht für jeden etwas.
Für die von uns, die aber schon mit Begeisterung die ersten drei Teile gesehen haben und die Art der 80er-Jahre Filme mögen, für die ist Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein Muss!

Start: 22.05.08


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Kommentare (4)

  • Alinchen am 05.06.2008 um 14:23 Uhr

    Mir hat der Film ebenfalls gut gefallen, bis auf das Ende - das war wirklich übertrieben und gar nicht Indiana Jones like... Aber Anschauen lohnt sich.

    Antworten
  • sassa am 31.05.2008 um 11:25 Uhr

    Hab ihn mir jetzt auch angesehen. Naja Alles in Allem war er ja schon ganz lustig ...

    Antworten
  • Erdbaere am 31.05.2008 um 11:22 Uhr

    ich finds schade dass indys vater im 4 teil tot war genauso wie sein freund aber der film war trotzdem echt gut

    Antworten
  • sternchen am 27.05.2008 um 13:52 Uhr

    Ich fand am Schluss alles etwas zu viel. Ein bisschen weniger 50er Jahre wäre besser gewesen.

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