Knowing

Knowing

am 09.04.2009 um 16:21 Uhr

Wie das Papier vorhersagt, wird John (Nicolas Cage)
Zeuge einer Katastrophe.

Nach I, Robot bringt Alex Royas nun den nächsten Blockbuster ins Kino. Sein Katastrophen/Sci-Fi Thriller Knowing punktet mit düsteren Prophezeiungen, spektakulären Bildern und einer einfühlsamen Vater-Sohn-Geschichte.

Im Jahre 1959 malt eine Klasse zur Einweihung ihrer Grundschule Bilder davon, wie sie sich die Zukunft vorstellt und vergräbt diese in einer Zeitkapsel. Als die Bilder 50 Jahre später geborgen und an die jetzigen Schüler verteilt werden, fällt Caleb Koestler (Chandler Canterbury) etwas Seltsames in die Hände: Statt bunter Bilder befinden sich auf seinem Papier mysteriöse Zahlenreihen. Sein Vater John (Nicolas Cage) kommt schnell hinter das Geheimnis. Obwohl er nach dem Tod seiner Frau nicht daran glaubt, dass es so etwas wie Vorhersehung gibt, scheint ihn das Papier eines Besseren zu belehren. Nicht nur führt es präzise die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre mit Ort, Datum und Opferzahlen auf, es sagt auch drei weitere Katastrophen voraus – die letzte davon mit apokalyptischen Ausmaßen. Gemeinsam mit Tochter (Rose Byrne) und Enkeltochter des Mädchens, dass das prohetische Papier verfasst hatte, kommt er dem Geheimnis der Katastrophe auf die Spur.

Die kleine Lucinda sieht schreckliche Dinge voraus.

Im ersten Teil des Films bedient sich Royas eher vorsehbaren Erzählstrukturen. Natürlich glaubt John erst einmal niemand, bis sich zwei Prophezeiungen bewahrheitet haben. Gleichzeitig bringt der Regisseur die mysteriösen „Flüstermenschen“ ins Spiel, die Johns Sohn Caleb belagern und deren Bedeutung zunächst im Dunkeln bleibt. Erst im letzten Drittel nimmt Knowing richtig Fahrt auf und lässt den Zuschauer gespannt erwarten, wie die Protagonisten es wohl schaffen, gegen die scheinbar ausweglose Situation anzukommen. Die Auflösung des Filmes ist hingegen Geschmackssache. Während das Finale technisch mit eindrucksvoller Inszenierung punkten kann, ist es thematisch wohl nur etwas für aufgeschlossene Zuschauer – mehr sei an dieser Stelle erst einmal nicht verraten.


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Kommentar (1)

  • PinkGlam am 30.06.2009 um 10:42 Uhr

    also ich habe gehört das das ende total dumm seins oll... gesehen ahb ich ihn aufgrund von dieser aussage nciht...

    Antworten