Krabat

Krabat

Krabat

am 09.10.2008 um 13:21 Uhr

Der junge Krabat

Der junge Krabat gespielt von David Kross
Quelle: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion Marco Nagel

Jetzt, wo wir diesen Herbst ja auf Harry Potter verzichten müssen, will uns ein neuer Lehrling der Magie verzaubern. Krabat heißt der Film, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ottfried Preußler und rückt mit vielen Top-Schauspielern an, allen voran Daniel Brühl.

Um es gleich vorneweg zu sagen: Man erwartet irgendwie mehr von Krabat, als der Film liefern kann. Aber jetzt erstmal zum Inhalt: Deutschland zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Der junge Krabat verliert im Alter von 14 Jahren seine Eltern und zieht mit zwei Freunden hungernd und frierend durch die Lande. Da hört er eines Nachts eine Stimme, die ihn von seinen Gefährten wegzieht und zu einer geheimnisvollen Mühle lockt. Dort trifft er auf den Meister, der ihn und noch weitere 11 Gesellen in die Welt der Magie einweist. Doch mit der Zeit wird Krabat klar, dass in der Mühle nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Als dann auch noch die Liebe mit ins Spiel kommt, muss er sich entscheiden: Ein Leben mit der dunklen Magie oder die Liebe seines Lebens.

Szene aus Krabat

Daniel Brühl als Geselle im Film Krabat
Quelle: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion Marco Nagel

Regisseur Marco Kreuzpaintner hat sich wirklich alle Mühe gegeben, die Geschichte perfekt umzusetzen. Nur leider funktioniert das nicht immer. Ein zentrales Motiv der Story, die Kameradschaft, wird leider viel zu selten deutlich. Und einige Male hapert es auch bei den Schauspielern. Hört man sich um, findet man die unterschiedlichsten Aussagen über den Krabat-Darsteller David Kross. Einige Kritiker sagen, er sei eine Fehlbesetzung, und die Anderen wiederum loben sein Schauspiel. Wir siedeln uns irgendwo in der Mitte an, denn ganz überzeugen kann er uns leider nicht. Auch die Landschaftsbilder und Kamerafahrten könnten etwas mehr bieten. Man wundert sich zwischenzeitlich, ob kein Geld für bessere Effekte da gewesen ist, denn immerhin ist man aus mancher Hollywood-Produktion wesentlich mehr gewohnt. Und so fehlt irgendwie das, was uns mitreißt in der Geschichte.


Kommentare (4)

  • MiriAM am 13.10.2008 um 15:31 Uhr

    ich glaub, der soll nich so doll sein, da les ich lieber das buch

  • nougat85 am 13.10.2008 um 08:36 Uhr

    juhu, daniel brühl - yammy! 😉

  • Disenchanted am 12.10.2008 um 17:53 Uhr

    hmm eigentlich interessiert mich das ja nich so, aber daniel brühl steht eigentlich für extrem gute filme. deshalb werd ich wahrscheinlich doch mal reinschauen

  • fruityfree am 11.10.2008 um 17:00 Uhr

    Gehe nächste Woche rein und bin mal gespannt, da ich schon das gleichnamige Lied von ASP sehr mag 🙂