Mario Barth lästert über Harald Schmidt

Mario Barth

Mario Barth lästert über Harald Schmidt

am 01.12.2009 um 10:33 Uhr

Böses Blut gegen Harald Schmidt.

Mario Barth zieht hemmungslos über Harald
Schmidt her.

Mario Barth hat sich erneut abwertend über Harald Schmidt geäußert und sich mit seinen frechen Kommentaren nicht nur Freunde gemacht.

Mario Barth ist zu einem der beliebtesten Komiker Deutschlands geworden. Mit seinen Bühnenprogrammen „Männer sind primitiv, aber glücklich“ und seinem aktuellen Programm „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“ kann er große Erfolge feiern. Das mag auch daran liegen, dass die Thematik der Mann-Frau-Beziehungen, derer er sich in jedem seiner Programme bedient, niemals langweilig wird und im Publikum stets für große Zustimmung sorgt.

Bekannt für seine große Klappe, hat Mario Barth jetzt allerdings den Bogen überspannt, als er in einem Interview mit dem Radiosender „FFH“ hemmungslos über ARD-Moderator Harald Schmidt herzog. Er äußerte gegenüber dem Sender, Harald Schmidt sei für ihn die größte Pfeife unter Gottes Sonne. Auch wenn er selbst einmal ein Fan des Moderators war, lästert Barth, sei Schmidt für ihn jetzt nur noch „ein ignoranter, zorniger Mann, der nur noch GEZ-Gebühren einstreicht.“ Sein neues Vorbild sei Komiker Michael Mittermaier, der ihn mit seinen Auftritten erst zu einer Bühnenkarriere animiert habe, so Barth.

Von Seiten Harald Schmidts gibt es bisher kein Kommentar zu Barths Anschuldigungen. Allerdings liefern sich die Fans der beiden Moderatoren heftige Wortgefechte. Ein Anhänger des Alt-Moderator Schmidts erklärte in einem Forum: „Leider fehlt Barth (Anm.d.Red.) die Substanz, auch nur ganz entfernt an das heranzukommen, was Harald Schmidt allein in seinen schlechtesten Zeiten von sich gab.“ Diese Kritik bleibt berechtigt. Für einen Künstler, der erst eine kurze Erfolgsphase hatte, ist es gewagt, einen gestandenen Moderator wie Harald Schmidt, der bereits auf eine lange erfolgreiche Karriere zurückblicken kann, zu kritisieren. Um sich den Weg für eine solche Karriere zu bahnen, hilft es auch nicht, seine Konkurrenten aus dem Weg zu lästern. Und man sollte annehmen, dass Mario Barth dies auch nicht nötig hat.

01.12.2009; 10:33 Uhr

Bildquelle:gettyimages


Kommentar (1)

  • Thomasb am 30.01.2012 um 19:10 Uhr

    Unglaublich was die Dumpfbacke sich erlaubt. Das die Menschen seine sexistischen Klischeewitze gut finden ist eine Sache, aber den Altmeister Harald Schmidt anzugreifen, ist mehr als mutig, ausgehend von seinem Prekariats Repotuar.