Almost Alice: Musik zu Alice im Wunderland

“Almost Alice” bietet düster-fantastische
bis heitere Melodien

Zum Kinostart von Tim Burtons Neuinterpretation von “Alice im Wunderland” erscheint neben dem obligatorischen Soundtrack zum Film eine weiteres Begleitalbum. Auf “Almost Alice” finden sich durch den Film inspirierte Songs von hochkarätigen Stars.

„Alice im Wunderland“ hat schon viele Stars zu mehr oder weniger direkten Anleihen inspiriert. Visuelle wie auch thematische Zitate der Geschichte fanden über die Jahrzehnte immer wieder Eingang in die Musikkultur: sei es nun Robbie Williams, der als weißes Kaninchen durch sein Video zu „You know Me“ turnt oder Gwen Stefanie, die im Musikvideo zu „What are You waiting for“ gleich selbst in die Rolle von Alice schlüpft – der fantasievolle Look der Alice-Welt ist eine wahre Fundgrube für außergewöhnliche Gestaltungsideen und kuriose Plots.

Doch auch inhaltlich nahm die Geschichte von Autor Lewis Carroll Einfluss auf die verschiedensten Künstler und Genres der Musikkultur. So soll John Lennon – laut eines Interviews aus der Beatles-Anthology – die Kompositionen „I Am the Walrus“ und „Lucy in the Sky with Diamonds auch Dank des berauschenden Genusses von „Alice im Wunderland“ kreiert haben. Tom Waits veröffentlichte 2002 das Album „Alice“, bei dem sich ein Großteil der Lieder auf Szenen aus dem Buch bezieht. Schockrocker Marilyn Manson veröffentlichte 2007 mit „Eat Me, Drink Me“ direkt ein ganzes Album, das sich thematisch an „Alice im Wunderland“ orientiert. Und auf dem Album „Digital Ash in a Digital Urn“ von Bright Eyes findet sich ein Song mit dem Titel „Down in a Rabbit Hole“, betitelt nach dem ersten Kapitel von „Alice im Wunderland“.

Pünktlich zum deutschen Kinostart von Tim Burtons Neuinterpretation der fantastischen Erzählung am 4. März, reihen sich nun auch Avril Lavigne, Franz Ferdinand, Tokio Hotel, Wolfmother und Owl City in diese erlauchte Liste, der von „Alice im Wunderland“ kreativ beeinflussten Musikschaffenden ein. Die re-
nommierten Stars aus Pop, Rock und Alternative steuerten ihre Songs dem Album “Almost Alice” bei, welches zeitgleich zum Filmsoundtrack von Meisterkomponist Danny Elfman erscheint.

Neben dem exklusiv auf diesem Album erhältlichen Titelsong zum Film – „Alice (Underground)“ von Avril Lavigne – finden sich auf „Almost Alice“ 15 weitere durch Lewis Carolls Erzählung inspirierte Stücke. Die Zusammenstellung liefert eine Mischung aus schaurig-düsteren bis lebhaft-heiteren Melodien von Plain White T`s, Wolfmother, Franz Ferdinand, Owl City, The All-American Rejects oder Metro Station. Selbst eine deutsche Band ist auf der Scheibe vertreten: Tokio Hotel präsentieren sich mit dem Titel “Strange” im Duett mit Kerli.

Bis auf eine Ausnahme wurden alle Titel neu aufgenommen. Lediglich “Very Good Advice” ist eine Anleihe aus Disneys Zeichentrick-Hit “Alice im Wunderland” aus dem Jahr 1951, den Robert Smith von The Cure auf seine unnachahmliche Art neu interpretiert hat.

Der Soundtrack zum Film, sowie das Album “Almost Alice” erscheinen am 05. März – einen Tag nach Kinostart von Tim Burtons Film “Alice im Wunderland”.

Fazit: 3,5 von 5 Erdbeeren

Bildquelle: Kruger Media


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Was denkst du?

  • DieTherry am 23.07.2010 um 19:09 Uhr

    Die muss ich mir ma reinziehen 🙂

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