Amy Winehouse

Mit Songs wie „Rehab“, „Back to Black“ und „Valerie“ wurde Amy Winehouse weltberühmt. Doch der Erfolg brachte auch schnell seine Schattenseiten mit sich: Drogen- und Alkoholeskapaden sowie psychische Probleme machten der Sängerin zu schaffen. Am 23. Juli 2011 starb die sie in London an einer Alkoholvergiftung. Vier Jahre nach ihrem Tod ist die schon vor der Veröffentlichung umstrittene Dokumentation „Amy“ ab 3. Juli in den englischen Kinos zu sehen, am 16. Juli startet sie auch in Deutschland. Was diese zeigen soll und weshalb sie in der Kritik steht, erfahren Sie hier und in der Fotoshow .

Ihre Stimmgewalt und die Leidenschaft, mit der sie ihre Songs zum Besten gab, bleiben uns allen wohl bis heute noch in guter Erinnerung. Amy Winehouse war eine außergewöhnliche Pop- und Soulsängerin, deren Karriere ein abruptes Ende mit dem traurigen Tod der damals 27-Jährigen fand. Die Dokumentation „Amy“, die beim Filmfestival in Cannes Weltpremiere feierte und jetzt in die Kinos kommt, gewährt ganz private Einblicke in ihr Leben.

Die Zeit nach ihrem Tod

Wenn ein berühmter Popstar stirbt, zieht dies oft noch ein langes, unschönes Spektakel mit sich. Öffentliche Erbstreitereien, das Ausschlachten kleinster Details zum Leben und Tod der Person sowie das Veröffentlichen der letzten, verbliebenen Materialien, um finanziellen Profit aus der Situation herauszuschlagen. Nach dem Tod von Amy Winehouse war es jedoch vergleichsweise ruhig um sie. Zwar erschien im Dezember 2011 posthum das Album „Lioness: Hidden Treasures“ mit einigen Demo-Songs, die sie während ihrer Karriere aufgenommen hatte, doch seither blieben musikalische Veröffentlichungen aus. Wie erst kürzlich bekannt wurde, wurden die verbleibenden Demo-Tapes, die das Plattenlabel Universal noch von ihr besaß, aus Pietätsgründen vernichtet.

Im gleichen Jahr wurde von Amys Vater Mitch Winehouse die „Amy Winehouse Foundation“ ins Leben gerufen, durch die vor allem junge Leute über die Gefahren von Alkohol und Drogen aufgeklärt und Süchtigen bei ihrem Entzug geholfen werden soll. Danach wurde es ruhig um das Vermächtnis der Sängerin.

Der Dokumentarfilm „Amy“

Nun lebt die Geschichte rund um Amy Winehouse wieder auf: Mit der Dokumentation „Amy“ beleuchtet Regisseur Asif Kapadia das Leben der Souldiva. Von der Kindheit über ihren ersten Karriere-Erfolge mit ihrem Debütalbum „Frank“ im Jahre 2003, dem endgültigen Durchbruch mit dem Nummer-Eins-Album „Back to Black“ 2006, ihre turbulenten Beziehungen, Exzesse und psychischen Probleme bis hin zu ihrem Tod lässt Kapadia kein Kapitel aus. Neben bekanntem gibt es im Film auch einiges an exklusivem, bisher ungesehenen Video-Material zu entdecken.

Mehr als 100 Interviews führte der Regisseur vorab mit der Familie und den Freunden von Amy Winehouse. So kommen in der Dokumentation unter anderem ihre Eltern Mitch und Janis Winehouse, ihr Ex-Ehemann Blake Fielder-Civil sowie die Musiker und ehemaligen Freunde der Sängerin, Jazzlegende Tony Bennett und Skandal-Nudel Pete Doherty zu Wort und berichten über ihre Eindrücke und Erlebnisse mit ihr.

Die Kritik seitens der Familie

Obwohl sich ihre Eltern für die Dokumentation interviewen ließen, distanzierten sie sich im Nachhinein von dem Film. Dieser sei irreführend und enthalte einige Unwahrheiten, wie sie über einen Sprecher mitteilen ließen. Vor allem Vater Mitch Winehouse zeigt sich wenig begeistert und äußerte, dass der Film ihn und Amy in keinem guten Licht darstellen würde.

James Gay-Rees, der Produzent des Films, äußerte dazu nur, dass man eben nicht alle glücklich machen kann und dass es in dem Film schließlich nicht um den Vater, sondern um Amy geht und dass sie auf brillante Weise dargestellt sei. Ob dies der Fall ist, davon können wir uns bald selbst im Kino überzeugen.

In unserer Fotoshow haben wir für Sie nochmal alle Fakten zur Dokumentation „Amy“ über Soulsängerin Amy Winehouse zusammengefasst.

Amy Winehouse: Die Dokumentation "Amy" gewährt intime Einblicke

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