Auletta – Pöbelei und Poesie

Auletta – Pöbelei und Poesie

am 26.06.2009 um 18:35 Uhr

Auletta bringen ihr neues Album Pöbelei und Poesie raus

Die Jungs von Auletta

Eine deutsche Newcomer-Band, die es ganz nach oben schaffen will, hat es meist ziemlich schwer. Schließlich gibt es unzählige Stars und Sternchen, die sich mit ähnlicher Musik bereits in den Charts tummeln. Die Jungs von Auletta jedoch haben sich vorgenommen, ihre Musik groß rauszubringen. Dennoch bleiben sie auf dem Boden der Tatsachen, was man auf ihrem Debutalbum Pöbelei und Poesie auch hören kann.

Auletta, das sind Martin, Jusch, Dan und Alex. Die Jungs (alle Mitte 20) stammen aus Mainz und schafften es bereits zu Beginn der 2000er, sich dort einen Namen zu machen. Und da so ein Höhenflug ganz schön viel Kraft kosten kann, gab es erst mal eine Auszeit und ein paar Monate im Ausland. Anschließend ging es dann mit jeder Menge neuer Energie wieder los. Die Auftritte wurden vom heimischen Proberaum in größere Clubs verlegt und die Fangemeinde wuchs und wuchs. Mittlerweile haben Auletta bereits über 120 Shows hinter sich gebracht und mausern sich zu einem der Newcomer des Jahres.

Pöbelei und Poesie
Wie kommt man eigentlich auf einen Song und sogar ein Album, das Pöbelei und Poesie heißt? Martin und Alex erklären es: „Ein Freund sagte nach einem unserer Konzerte, dass wir wie eine Mischung aus Pöbelei und Poesie wirken würden – wir hätten einerseits so lyrische Stücke wie “Blaue Blume”, würden uns aber auf und neben der Bühne wie die Gallagher-Brüder verhalten. Irgendwas zwischen einem Haufen Verliebter und einer ultimativen Gang. So kamen wir auf den Titel. Das passt außerdem sehr gut als Rahmen für die restlichen Lieder und unser Lebensgefühl, deshalb war es nur logisch auch unser Album so zu nennen.“

Die Musik von Auletta
Pöbelei und Poesie liefert alles, was ein gutes Debutalbum so braucht: eingängige Hooks, Melodien zum Mitsummen, gute Texte und charismatische Bandmitglieder. Das Lebensgefühl der Band kommt zum Ausdruck, genauso wie die Unangepasstheit. Zu unseren Lieblingssongs auf der Platte gehört definitiv „Schrei und Tanz“, weil man einfach der Aufforderung folgen und schreien und tanzen muss, da bleibt keiner mehr ruhig. Außerdem solltet Ihr unbedingt mal in „Im Westen“ reinhören und auch „Meine Stadt“ sollte nicht vergessen werden.

Unser Fazit zu Pöbelei und Poesie
Auletta haben die Chance, dieses Jahr ganz groß raus zu kommen. Ihre Musik ist tanzbar, voller Gefühl, mitreißend, rockig, ein wenig Indie, etwas Mainstream… Wir können Euch nur empfehlen, mal in die Platte reinzuhören und Euch Eure eigene Meinung zu bilden.
Das Video zur ersten Single Ein Engel kein König könnt Ihr natürlich auf Erdbeer TV sehen.

Fazit: 5 von 5 Erdbeeren

Bildquelle: Iwo Gospodinov


Kommentare (2)

  • verens am 17.10.2009 um 22:52 Uhr

    juhuuuu....hab das album seit ein paar tagen. *freu* total toll. läuft bei mir rauf und runter. auf ein konzert will ich auch mal unbedingt 🙂

  • himbeereis am 30.06.2009 um 18:10 Uhr

    die sind so toll ;D hab sie einmal schon live gesehen und werde mir auf jeden fall auch das album kaufen.^^

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