Chris Cornell - "Scream"

Chris Cornell – “Scream”

am 06.03.2009 um 19:40 Uhr

Chris Cornell und sein neues Album Scream

Chris Cornell auf Solopfaden

Was haben „Soundgarden“, „Temple of the Dog“ und „Audioslave“ gemeinsam? Ja, es sind alles Bands, aber was noch? Ganz einfach: Chris Cornell. Der inzwischen in Paris lebende Amerikaner überrascht mit seinem neuen Soloalbum Scream, das keinem seiner vorherigen Alben gleicht.

Die Musik von Chris Cornell lässt sich nicht in eine Schublade stecken – und das obwohl (oder gerade weil!) er seit zwei Jahrzehnten im Musikgeschäft ist. Chris Cornell hat sich im Laufe seiner Karriere immer wieder neu erfunden und dabei Genregrenzen überschritten. Audioslave und Soundgarden gehören zu seinen bekanntesten musikalischen Projekten. Letztere hat zusammen mit legendären Bands wie Nirvana und Pearl Jam die musikalische Stilrichtung einer ganzen Generation geprägt: den Grunge der neunziger Jahre.

Auch als Solokünstler macht er von sich hören. Mit dem inzwischen dritten Soloalbum Scream definiert sich Chris Cornell wieder einmal neu. Zusammen mit dem Erfolgsproduzenten Timbaland kreierte der 44-Jährige dreizehn Songs, die aber, wie Cornell sagt, nicht einzeln, sondern als zusammenhängendes Musikstück betrachtet werden müssen. Die Lieder gehen scheinbar nahtlos ineinander über und ergänzen sich gegenseitig. Die Mitarbeit Timbalands ist unüberhörbar: Cornells Platte unterscheidet sich von ihren Vorgängern durch weniger rocklastige Gitarrensounds, dafür aber mehr Einflüsse des R`n`B.


Kommentar (1)

  • lila_launebaer am 11.03.2009 um 13:07 Uhr

    Ich finde es schade, wie sich Chris Cornell durch äußere Einflüsse von seiner eigenen Linie abbringen lässt. Natürlich ist es gut, sich musikalisch immer wieder neu zu erfinden. Aber als alte Anhängerin von Soundgarden und Audioslave finde ich es sehr schade, mir solche musikalischen Fehltritte wie seine derzeitige Single anhören zu müssen. Der CD in ihrer Gänze fehlt irgendwie das gewisse "Etwas", dass man bei seinen vorherigen Liedern wie "Steel Rain" zB sofort entdecken konnte. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass mir die Mischung von Timbaland und Cornell nicht so 100%ig zusagt. Aber wenn man den Gerüchten glauben darf, dann lässt sich der Gute ohnehin mehr von seiner Ehefrau sagen, was er tun darf, was er singen soll, was er isst oder welches Wasser er trinkt .. und offensichtlich hat seine Frau keine Ahnung, was die "alten" Fans von ihm gerne sehen wollen! Und wenn euch die CD gefällt, dann um so besser. Spricht ja nichts dagegen, wenn Cornell durch die Aktion eine neue "FanGemeinde" um sich scharen kann. 🙂 Just to my cents. Das Baerchen