Noisettes: Wild Young Hearts

Noisettes

Noisettes: Wild Young Hearts

am 20.09.2009 um 13:24 Uhr

Wild Young Hearts von den Noisettes

Noisettes: Wild Young Hearts

Während die Noisettes in England bereits seit ihrem Debütalbum What’s the time, Mr. Wolf den Star-Status besitzen, wollte der Durchbruch in Deutschland nicht so recht gelingen. Das dürfte sich mit ihrem zweiten Album Wild Young Hearts ändern. Es ist so vielfältig, dass für wirklich jeden etwas dabei sein dürfte.

Die Noisettes sind zurzeit kräftig dabei, sich mit ihrer aktuellen Singleauskopplung “Never forget you”, die an ganz großen Künstler wie die Supremes erinnert, in der Musikszene zu etablieren. Mit dem Retrosound, auf dessen Erfolgswelle Künstler wie Duffy oder Amy Winehouse schwimmen, liegen sie voll im Trend. Wer allerdings erwartet, dass das ganze Album aus verspieltem Sixties-Sound besteht, der irrt sich. Noisettes haben viel mehr zu bieten als bloßen Mainstream.

Schon beim Anspielen des ersten Tracks “Sometimes” zieht man verwundert die Augenbrauen hoch; wunderschöne, ruhige Blues-Klänge ertönen, die mit der vollen Stimme von Noisettes-Sängerin Shingai Shoniwa vollendet werden. So ruhig geht es aber nicht weiter, bereits die nächsten beiden Tracks “Don’t upset the rythm” und “Wild young hearts” sind laut, schnell und sehr tanzbar.

In diesem Stil setzt sich das gesamte Album fort. Mal schnell und punkig-rockig, dann wieder verträumt und nachdenklich – dieses Wechselspiel der Gefühle beschreibt wohl am Besten das Feeling, das aufkommt, wenn man sich das Album anhört. Der besondere Anspieltipp ist übrigens “24 Hours“, ein Song, der an Urlaub mit Sonne, Strand und Meer erinnert, sofort ins Ohr geht und gute Laune macht. Das ist nebenbei ebenfalls eines der wesentlichen Merkmale des Albums: schlechte Laune kommt garantiert nicht auf, dazu strotzen die drei Mitglieder von Noisettes viel zu sehr vor Energie. Man merkt jedem einzelnen Song an, wie viel Spaß er der Band macht.

Noisettes aus England

Shingai Shoniwa von den Noisettes

Sängerin Shingai Shoniwa, Gitarrist Dan Smith und Drummer Jamie Morrison holten sich ihre Inspirationen übrigens nicht nur als Vorgruppe von Vorzeigebands wie Muse oder Pete Doherty, sondern vor allem aus kleinen Nachtclubs, Bars und Lokalen. War die Band unterwegs und fiel ihnen ein besonderer Sound auf, versuchten sie gleich am nächsten Tag, ihn in ihre Musik zu integrieren. Auch die heimische Plattensammlung spielte eine wichtige Rolle. Durch die komplett unterschiedlichen Musikgeschmäcker aller drei Bandmitglieder entstand schließlich der einzigartige Sound von Jazz, Blues, Soul, afrikanischer Musik, Punk und natürlich Brit-Pop, der die Noisettes endgültig als ernst zu nehmende Band mit Spaß- und Träumfaktor etablieren dürfte.

Wer die Noisettes übrigens live erleben möchte, kann dieses noch bis in den Oktober hinein tun, denn die Noisettes sind auf Tour in Deutschland und promoten ihr neues Album. Gänsehautfeeling garantiert!

Fazit: 4 von 5 Erdbeeren

Bildquelle: Universal


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Kommentar (1)

  • Lottchen am 22.09.2009 um 15:16 Uhr

    die sind voll toll:) die musik macht immer gute laune...

    Antworten