Phoenix - Wolfgang Amadeus Phoenix

Phoenix – Wolfgang Amadeus Phoenix

am 26.05.2009 um 18:38 Uhr

CD-Cover: Wolgang Amadeus Phoenix

CD-Cover: Wolgang Amadeus Phoenix

Köln, der 23.05. – Samstagabend im E-Werk auf dem Eelctronic Beats! Geduldiges Warten in der 15-minütigen Pause auf die nächste Band. Kommen sollen jetzt eigentlich Gossip samt Frontfrau Beth Ditto. Doch dann erklingen die ersten Takte von „Lisztomania“, der ersten Single-Auskopplung von Phoenix neuem Album!

Genau, Phoenix haben ihr neues, bereits viertes Studioalbum Wolfgang Amadeus Phoenix raus gebracht. Und was soll man sagen? Trotz des etwas seltsam anmutenden Titels und trotz der ersten noch seltsamer betitelten Single – es ist ein grandioses, leider mit knapp 36 Minuten, viel zu kurzes Album.

„Lisztomania“ ist auch gleichzeitig Opener des Albums. Typisch für Frontman Thomas Mars, Christian Mazzalai, Laurent Brancowitz und Deck D`Arcy, dass es ein absolut tanzbarer Ohrwurm à la „Everything is Everything“ vom 2004er Album Alphabetical oder „If I Feel Better“ vom Debüt United sein muss. Doch gibt es einen besseren Einstieg als einen Song, dessen Melodie man zwar bereits nach zweimaligem Hören mitsummen kann, doch dessen Text man aufgrund der extrem komplizierten Gesangsrhythmik auch nach zehnmal immer noch nicht mitsingen kann!

Die vier Jungs von Phoenix

Die vier Jungs von Phoenix!

Doch auf Wolfgang Amadeus Phoenix reiht sich kein Ohrwurm an den nächsten, nein, die Platte der Franzosen ist genial aufgrund ihres dann doch sehr überraschenden Aufbaus. Erst ein Ohrwurm, dann zwei weitere Hits und dann die plötzliche Break. Die eigentlich erwartete Linie, die sich durchs Album zieht, wird durch die Songs „Love Like A Sunset Part 1“ und „Love Like A Sunset Teil 2“ durchbrochen. Klar ist das ein Bruch im Spannungsaufbau des Albums, aber gerade das, die Synthie-Bässe, das Gitarren-Geschrammel und Thoma Mars tolle Stimme mit dem manchmal leicht erkennbaren französischen Akzent machen Wolfgang Amadeus Phoenix zu einem überaus grandiosen Album.

Und noch eins: Schaut Euch die Jungs live an – es lohnt sich!

Fazit: Fünf von fünf Erdbeeren!


Kommentar (1)

  • Donaukoenigin am 02.06.2009 um 07:19 Uhr

    Da muss ich unbedingt mal reinhören! 😉