Niveau wird überbewertet: "Schwiegertochter gesucht"

Schwiegertochter gesucht: Beate, Kratzbildfan Peer, Tamara

“Schwiegertochter gesucht”: Beate und Tamara kämpfen
um das Herz von Kratzbildfan Peer.

Niveau wird eindeutig überbewertet. Das weiß auch RTL und schickt das immer grotesker werdende Spektakel “Schwiegertochter gesucht“ in die vierte Runde. Mit altbekannten Recycle-Kandidatinnen (Beate kann’s nicht lassen) und den absonderlichsten Muttersöhnchen, die das deutsche Fernsehen je gesehen hat. „Schwiegertochter gesucht“ hat das Fremdschämen zum Prinzip erhoben.

Man könnte ja darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre. „Schwiegertochter gesucht“ hat sich mittlerweile zu einem lupenreinen Gruselkabinett entwickelt – und das nicht (nur), weil die Kandidaten so schauderhaft wären, sondern weil die Geschichten immer absurder und realitätsferner werden. Aus jeder Szene trieft es nur so vor schlechter RTL-Dramaturgie, denn in Sachen Fremdschämen wird hier nichts, wirklich gar nichts mehr dem Zufall überlassen. Eine kleine Kostprobe: Peer, der in der Sendung nur „der schüchterne Kratzbildfan“ heißt, steht zwischen den Stühlen. Mit seiner Kratzbildkunst hat er das Herz gleich zweier Damen – Beate und Tamara – erobert, die nun um seine Aufmerksamkeit buhlen. Wenn die Emotionen derartig aufgewühlt sind, kann auch eine Bockwurst schnell zum Reizthema werden:

Tamara: „Ich möchte eine Bockwurst“
Peer: „Die da? Bei uns heißt die Rotwurst“
Beate: „Hatten wir vorhin nicht was besprochen? Ich fühl mich schon wieder wie das dritte Rad am Wagen.“

Anschließend ließ sich Beate von ihren Eltern abholen. Diese ganze Wurst-Thematik, das war einfach zuviel für sie. Ob Beate da zuviel zwischen den Zeilen gelesen hat?


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