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Als Penelope Cruz am 28. April 1974 das Licht der Welt erblickte, konnte noch niemand ahnen, was für eine steile Karriere vor der talentierten Spanierin liegen sollte. Die Tochter eines Automechanikers und einer Friseurin wuchs in einem Vorort von Madrid auf und stand schon früh im Rampenlicht. Neun Jahre lang nahm sie Ballettunterricht an der Musikhochschule in Madrid und setzte ihr Tanztraining danach bei einer Reihe prominenter Tänzer fort. Im zarten Alter von 15 gewann Penelope Cruz einen Talentwettbewerb, der ihr viele Kontakte sicherte und die Türen zum Showgeschäft öffnete. Nach ihrem Erfolg ergatterte sie verschiedenste Rollen in spanischen Fernsehshows und Musikvideos und machte damit erste Schritte in Richtung Hollywood-Karriere. Ihr erster kleiner Durchbruch gelang ihr mit dem Auftritt in einem Musikvideo der spanischen Gruppe „Mecano“, der sie 1988 in ganz Spanien bekannt machte.

Penelope Cruz: Vom Musikvideo auf die Kinoleinwand

Doch die ehrgeizige Spanierin wollte noch höher hinaus. Ihr Filmdebüt feierte Cruz 1991 in einer Nebenrolle in „The Greek Labyrinth“ und gab damit den Startschuss für eine außergewöhnliche Karriere. 1992 wurde eine kleine „ Eiskaltes Duell“ mit Timothy Dalton mit ihr besetzt. Im gleichen Jahr spielte Penelope Cruz in dem mit einem Oscar ausgezeichneten Film „Belle Epoque“ mit, in dem sie eine von vier Schwestern mimt, die um die Gunst eines attraktiven Deserteurs buhlen. Ihre Filmbiografie wuchs weiter um drei bis vier Filme pro Jahr und Penelope Cruz stieg innerhalb kürzester Zeit zur Grande Dame des spanischen Kinos auf. „Live Flesh – Mit Haut und Haar“ eröffnete ihr 1997 die Möglichkeit, mit Spaniens renommiertem Regisseur Pedro Almodóvar zu arbeiten, der später ihr Türöffner zum internationalen Filmgeschäft werden sollte. Im selben Jahr spielte sie die Hauptrolle in dem Mysterythriller „Open Your Eyes“, mit dem ihr gleich ein doppelter Erfolg gelang. 2001 wurde der Film unter dem Titel „Vanilla Sky“ noch ein zweites Mal mit ihr in der Hauptrolle an der Seite von Tom Cruise für das amerikanische Kino verfilmt.

Penelope Cruz: Eine Spanierin auf dem Weg nach Hollywood

Penelope Cruz erklomm die Karriereleiter in einem rasanten Tempo und erreichte einen ersten Höhepunkt 1998 mit ihrer Rolle in der Komödie „Das Mädchen deiner Träume“, für die sie sogar mit dem „Goya“-Filmpreis als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde. Cruz wollte sich nicht einschränken lassen und spielte Rollen in spanischen und auch englischsprachigen Produktionen. Ihr erster internationaler Erfolg gelang ihr 1999 in Almodóvars Werk „Alles über meine Mutter“, in dem sie eine schwangere, AIDS-kranke Nonne spielt. Der Film mauserte sich zu einem wahren Kassenschlager und wurde mit Lob und Auszeichnungen überschüttet. Auch für die Karriere von Penelope Cruz erwies sich der Streifen als Meilenstein. Nach dem Kinostart war sie auf beiden Seiten des Ozeans ein bekanntes und begehrtes Gesicht.

Penelope Cruz: Regisseur Almodóvar macht sie zum Superstar

Ihr nächstes Großprojekt war 2000 „Woman on Top“, eine amerikanische Komödie über eine Köchin mit bezaubernden Fähigkeiten und einem schweren Fall von Reisekrankheit. Doch auch in einigen anderen US-Filmen konnte die zierliche Spanierin überzeugen. Während ihres USA-Aufenthalts spielte Penelope Cruz mit Johnny Depp in dem Drogenhandeldrama „Blow“ und mit Matt Damon in Billy Bob Thorntons „All die schönen Pferde“. Es folgten weitere Hollywood-Rollen wie z. B. 2001 in Cameron Crowes „Vanilla Sky“ und 2005 in Breck Eisners Actionfilm „Sahara“. Penelope Cruz machte jedoch nicht nur mit ihren schauspielerischen Leistungen auf sich aufmerksam. Ab und zu flogen an den Filmsets auch die Funken und heiße Affären mit Tom Cruise und Matthew McConaughey sorgten für Schlagzeilen in der internationalen Boulevardpresse.

Penelope Cruz: Hollywood wurde ihr zu stressig

2006 wurde ihr der Rummel in Hollywood zu viel und Penelope Cruz kehrte in ihr Heimatland Spanien zurück, Dort nutze sie die Gelegenheit, um erneut unter der Regie von Pedro Almodóvar zu arbeiten. Dabei entstand die Tragikkomödie „Volver – Zurückkehren“, in der die Schauspielerin wieder herausragende Leistungen zeigte. Diese wurde natürlich auch belohnt. Noch im selben Jahr wurde Cruz zusammen mit ihren Schauspielkolleginnen mit dem Darstellerpreis der 59. Internationalen Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet und erhielt kurz darauf den Europäischen Filmpreis als Beste Darstellerin. 2007 folgte dann der schauspielerische „Ritterschlag“ und die Spanierin konnte sich über ihre erste Oscarnominierung freuen. Ein Jahr später konnte sie ihre Erfolg in „Volver“ durch ihre Mitarbeit in „Vicky Christina Barcelona“ sogar noch toppen. Für ihre Rolle der María Elena wurde Penelope Cruz 2009 mit dem Goya und dem BAFTA Award ausgezeichnet. Absolutes Highlight für die erfolgreiche Spanierin war jedoch die Verleihung des Oscars als erster spanischen Schauspielerin überhaupt. 2011 holte sie dann noch eine weitere Auszeichnung nach Spanien, die man bis dato nur vom Hörensagen kannte: Penelop Cruz sicherte sich einen Stern auf dem weltbekannten Hollywood Walk of Fame.

Penelope Cruz: Sie ist auf der Leinwand ein Multitalent

Auch 2012 und 2013 war die Schauspielerin jedes Jahr in gleich mehreren erfolgreichen Produktionen zu sehen, die alle die Kinokassen klingeln ließen. „Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten“, „To Rome With Love“, „The Counselor“… Penelope Cruz ist vielseitig einsetzbar und überzeugt ihre Fans in den unterschiedlichsten Rollen. 2014 fasste sie jedoch den Entschluss, der Schauspielerei den Rücken zu kehren und statt vor der Kamera nun verstärkt dahinter zu arbeiten. So möchte sich das Multitalent ein weiteres Standbein aufbauen, das ihr auch in den nächsten Jahren als Herausforderung und Erfolgsquelle dienen soll.