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Unser Star für Baku: Viertelfinale15 Kandidaten mussten bei „Unser Star für Baku“ schon gehen. Die letzten fünf kämpfen heute im Ersten um den Einzug in die nächste Runde.

Stefan Raab: Entertainer mit großem Mundwerk

Stefan Raab hat das Fernsehen revolutioniert: Niemand kam vor Stefan Raab auf die Idee, auf einem Wok über Eis zu schlittern, mit Autos Fußball zu spielen oder Coolness in den verstaubten „Eurovision Song Contest“ zu bringen. Ohne Stefan Raab wäre die deutsche TV-Landschaft heute mit Sicherheit nicht dieselbe.

Mit gegelten Locken und Hornbrille startet Stefan Raab 1993 seine Karriere vor der Kamera. Der Musiksender VIVA entdeckte sofort das Talent des blonden Jünglings mit dem großen Mundwerk und gibt ihm prompt einen Job als Moderator – und das, obwohl Stefan Raab eigentlich nur seine selbst komponierten Programmjingles an den Mann bringen will. Denn Anfang der 90er macht sich Stefan Raab als Produzent von Werbejingles selbstständig und komponiert unter anderem Melodien für Talkshows wie „Bärbel Schäfer“ oder „Veronas Welt“. Doch mit der Arbeit im stillen Kämmerlein war ab sofort Schluss: Stefan Raab moderierte fortan die Sendungen „Vivasion“ und „Ma’kuck’n“ und machte neben den Fernsehbildschirmen auch die Radiowelt unsicher. Der Entertainer war geboren!

Stefan Raab: Musikalisches Multitalent

Auch wenn mit Jingles heute Schluss ist, seine Leidenschaft für Musik lebt Stefan Raab auch neben seiner Fernseh-Karriere weiterhin aus. Der Moderator komponiert seit Jahren immer wieder Hits und überredet auch heute noch – mit Ukulele bewaffnet – so manchen berühmten Gast bei „TV Total“, zum spontanen Duett. Seine größten musikalischen Erfolge als Interpret sind Songs wie der dreifach vergoldete Hit „Maschen-Draht-Zaun“, die liebevolle Fußball-Hymne an Ex-Nationaltrainer „Böörti Böörti Vogts“ oder der Titel „Hier kommt die Maus“, mit dem Stefan Raab mit Platz Zwei nur knapp an der Pole Position der deutschen Hitparade vorbeischlitterte. Auch der Song „Ein Bett im Kornfeld“, den Stefan Raab mit Mallorca-König Jürgen Drews und Bürger Lars Dietrich aufnahm, katapultierte ihn in die deutschen Single-Charts. Doch nicht nur Chart-Platzierungen, sondern auch Awards kann sich Stefan Raab auf die Fahne schreiben: Für sein Album „Schlimmer Finger“ erhielt der Entertainer 1997 einen Echo als bester nationaler Produzent.

Stefan Raab: Der Talent-Entdecker

Stefan Raab brachte nicht nur unvergleichliche musikalische Hits und Fernseh-Shows wie „die Wok-Weltmeisterschaft“, „Schlag den Raab“, „TV total Turmspringen“ oder „die Autoball-Europameisterschaft“ hervor, er entdeckte für uns auch Talente wie Stefanie Heinzmann, Lena Meyer-Landrut, Max Mutzke und nicht zu vergessen: Showpraktikant Elton. Bereits seit März 1999 versüßt uns Zwiebel-Mett-Fan Stefan Raab fünf Mal pro Woche unsere Fernsehabende mit „TV Total“: Prominente Stargäste, seine berühmten roten Knöpfchen und die lustigsten TV-Pannen machen die Show auch nach Jahren noch zu einem Dauerbrenner! Doch seine anderen TV-Formate sind nicht minder erfolgreich. An Stefan Raab kommt man in Fernsehen einfach nicht vorbei! Und egal, ob er auf Talentsuche geht, von Türmen ins kühle Nass springt, sich schlagen lässt oder mit einer asiatischen Pfanne unterm Hintern Gas gibt – Stefan Raab zeichnet eine Sache immer ganz besonders aus: sein absoluter Ehrgeiz! Und ehrgeizig war Stefan Raab schon immer: Der Sprössling einer Metzgerfamilie wurde 1966 in Köln geboren und absolvierte neben seinem Studium der Rechtswissenschaft eine Metzgerlehre im Betrieb seiner Eltern, die er als Bezirksbester abschloss. Heute beschäftigt sich Stefan Raab nicht mehr mit Bratwürstchen und Schwarzwälder Schinken, sondern mit einer satten Portion Fernsehunterhaltung, bei der er immer wieder eine saftige Scheibe obendrauf legt. Stefan Raab wurde 2011 völlig zu Recht zum „Besten Entertainer“ in Deutschland gewählt!

Stefan Raab und der Eurovision Song Contest

Für den „Eurovision Song Contest“ hegt Stefan Raab bereits seit Jahren eine Leidenschaft. Ganze sechs Mal hatte der Entertainer seine Finger bei dem europäischen Gesangs-Wettbewerb bereits im Spiel und das in den unterschiedlichsten Rollen: Egal ob als Initiator des Auswahlverfahrens, als Co-Moderator oder als Kandidat im Jahr 2000, als Stefan Raab mit „Wadde hadde dudde da?“ einen unvergesslichen Auftritt im erotisch-glitzernden Overall mit Fliegen-artiger Brille hinlegte. Auch sein Einsatz als Komponist des erfolgreichen Songs „Guildo hat euch lieb“, den er 1998 dem Nussecken liebenden Sänger Guildo Horn auf den Leib schrieb, ist bis heute legendär. Den größten Erfolg beim „Eurovision Song Contest“ feierte Stefan Raab allerdings mit seiner stimmgewaltigen Entdeckung Lena Meyer-Landrut, die nach Jahren der Enttäuschung im Jahr 2010 mit „Satellite“ endlich den Titel für Deutschland mit nach Hause nehmen konnte.

Auch nach Jahren im Show-Business, zahlreichen Erfolgsformaten und einem sicher gut gefüllten Bankkonto, beweist Stefan Raab immer wieder, dass er auch heute noch über sich selbst lachen kann, dass sein Ideenreichtum nie ausgeht und dass er immer noch Spaß an seinem Job hat. Wir sind gespannt, womit Stefan Raab die Fernsehlandschaft in den nächsten Jahren noch bereichern wird.