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Til Schweiger – ein Allroundtalent mischt die Deutsche Filmindustrie auf

Til Schweiger ist – mit Abstand – Deutschlands heißester Nuscheler, erfolgreichster Filmemacher, Schauspieler und schärfster männlicher Hollywood-Export.

Bis vor ein paar Jahren reichte die Berufsbezeichnung Schauspieler für Til Schweiger völlig aus. Mittlerweile muss man Drehbuchautor, Regisseur, Schauspiel-Scout und Produzent hinzufügen. Das alles macht Til Schweiger nicht etwa neben der Schauspielerei, sondern davor, währenddessen und danach. Der Schauspieler schreibt nämlich nicht nur die Drehbücher für seine Filme, führt dabei Regie und produziert sie, nein, er spielt meist auch die Hauptrolle. Ohne Til Schweiger wäre die Deutsche Filmindustrie heute ein großes Stück unaufregender und um einige supersüße Nachwuchsschauspielerinnen, wie Emma Tiger und Luna Marie, ärmer.

Til Schweiger: Wie alles begann

Til Schweiger hört eigentlich auf den klangvollen Namen Tilman Valentin Schweiger. Mit diesem kommt er am 19. Dezember 1963 in Freiburg im Breisgau zur Welt. Aufgewachsen ist Til Schweiger in Gießen und Heuchelheim. Nach seinem Abitur macht Til seinen Zivildienst und beginnt anschließend ein Germanistikstudium. Doch sein Interesse an Goethe und Schiller ist wohl nicht groß genug, weshalb er das Magisterstudium abbricht, um Arzt zu werden. Doch auch das Medizin-Studium liegt Til Schweiger nicht. Also beendet er auch dieses vorzeitig, um eine Schauspielausbildung an einer Kölner Schauspielschule zu beginnen. Endlich hat Til Schweiger seine Berufung gefunden! Drei Jahre später – mittlerweile ist Til Schweiger 26 – schließt er die Schauspielschule erfolgreich ab und beginnt, am Contra-Kreis-Theater in Bonn das Theaterpublikum mit seinem Talent zu unterhalten.

Til Schweiger: Von der Lindenstraße nach Hollywood

Til Schweiger zieht es jedoch von der kleinen Theaterbühne hin zum Fernsehen. Hier beginnt Deutschlands berühmtester Nuschler seine Karriere als – Überraschung – Synchronsprecher. Doch schon bald werden auch die Fernseh-Produzenten auf den attraktiven Schauspieler aufmerksam. 1990 ergattert er seine erste Fernsehrolle als Jo Zenker in der Lindenstraße. Mit seiner Hauptrolle in der Ruhrpott-Komödie „Manta Manta“ 1991 kommt dann der große Durchbruch auf der Kinoleinwand. Plötzlich geht alles ganz schnell: 1992 erhält Til Schweiger den „Max-Ophüls-Preis“ für seine Darstellung eines Boxers in „Ebbies Bluff“, 1994 spielt er die Hauptrolle in „Der bewegte Mann“, 1996 in „Männerpension“, 1997 in „Knocking’ on Heaven’s Door“ und 1998 in „Der Eisbär“. Vom Erfolg in seinem Heimatland beflügelt, beginnt Til Schweiger, seine Hollywood-Karriere anzukurbeln. 1998 spielt er seine erste Rolle in einer US-amerikanischen Produktion. In dem Krimi „Judas Kiss“ spielt er Ruben Rubensbauer, einen Entführer. 2001 spielt er neben Hollywood-Stars wie Neve Campbell und Nick Nolte eine Hauptrolle in der Komödie „Investigating Sex“. 2003 versucht er, in „Lara Croft“ Angelina Jolie zu bezwingen, 2004 Clive Owen und Keira Knightley in dem Filmepos „King Arthur“ und 2009 macht Til Schweiger unter der Regie von Quentin Tarantino in „Inglourious Basterds“ Brad Pitt Konkurrenz. Im gleichen Jahr geht Til Schweiger in einer RTL Castingshow auf „Mission Hollywood“, um die talentierteste Deutsche Nachwuchsschauspielerin zu finden.

Til Schweiger: Ein echtes Allroundtalent

Schon die Thriller-Komödie „Der Eisbär“ produziert Til Schweiger 1998 selbst. Sein erstes Gesamtwerk ist jedoch „Barfuss“ 2005. Für die erfolgreiche Tragikkomödie schreibt Til Schweiger das Drehbuch, führt Regie, produziert und spielt die Hauptrolle. Der Film wird prompt mit einem Bambi prämiert. 2007 folgt „Keinohrhasen“, der bisher erfolgreichste Film von Til Schweiger. „Keinohrhasen“ erzielt mit rund 6,3 Millionen Kinobesuchern Zuschauer-Rekorde. Und weil es so schön war, schickt Til Schweiger 2009 die Fortsetzung „Zweiohrküken“ – 4,2 Mio. Zuschauer – hinterher. In den beiden Komödien waren aber weniger Til Schweiger oder Nora Tschirner die Stars, sondern Tils Tochter Emma Tiger. Auch in „Kokowääh“, dem vierten Kinohit (4,3 Mio. Zuschauer) aus der Feder von Til Schweiger, spielt sie ihren Papa an die Wand. 2012 dreht Til Schweiger den Film „Schutzengel“, ein Actiondrama mit seiner Tochter Luna Marie in der Hauptrolle.

Til Schweiger privat

Til Schweiger hat neben Luna Marie (1997) und Emma Tiger (2002) noch eine weitere Tochter, Lilli Camille (1998), und einen Sohn, Valentin Florian (1995). Die vier Kinder stammen alle aus seiner Ehe mit Dana Schweiger, die er 1995 in Amerika heiratete. Heute lebt das ehemalige Model mit ihren vier Kindern in Hamburg und betreibt die erfolgreiche Umstandsmodenmarke „Bellybutton“. Seit 2005 sind Til Schweiger und Dana getrennt, haben sich jedoch bislang nicht scheiden lassen. Deutschlands erfolgreichster Schauspieler wohnt seit 2010 mit dem Model Svenja Holtmann zusammen.