No means no!

Gina-Lisa Lohfink leidet unter dem Prozess

Katharina Meyeram 08.08.2016 um 16:50 Uhr

Der Prozess wegen falscher Verdächtigung um Gina-Lisa Lohfink ist am heutigen Montag in eine weitere Verhandlungsrunde gegangen. Nach wie vor ist die Situation für das Model alles andere als einfach, wie ein Blick auf ihre Facebook-Seite zeigt. Dort schildert ein Bekannter, wie es ihr aktuell geht.

Angesichts der laufenden Gerichtsverhandlung hat Dirk, den Gina-Lisa Lohfink einst im „Express“-Interview als ihren besten Freund bezeichnete, für den heutigen Montag das Management ihrer Facebook-Seite übernommen, wie er eingangs erklärt. „Gina ist ein unglaublich toller Mensch und hat das alles einfach nicht verdient“, ergreift er zunächst für die 29-Jährige Partei. Dann schildert er detailreich, wie sich das It-Girl derzeit fühlt: „Sie leidet sehr unter der aktuellen Situation. Ich kenne Gina schon sehr lange. Sie ist unglaublich sensibel und steckt das alles nicht so gut weg, wie man meint.“

Dirk betont, dass Gina-Lisa Lohfink nie jemanden etwas Schlechtes wolle – sie kämpfe derzeit vor Gericht einfach für Gerechtigkeit. Und zwar nicht nur in ihrem eigenen Fall, sondern auch für alle Frauen, denen Ähnliches widerfahren sei. Über entsprechende Rückendeckung freut sich Lohfink natürlich: „Sie ist unfassbar dankbar über die Unterstützung und die lieben Worte von euch und ich bin froh, wenn das alles ein Ende hat und sie ihr Lachen wiederfindet.“

Tränen in der Verhandlung

Gina-Lisa leidet unter dem Prozess

Gina-Lisa leidet unter dem Prozess

Wie sehr Gina-Lisa Lohfink der Prozess zu schaffen macht, zeigte sich heute beim Verhandlungstag in Berlin. Wie unter anderem der „Spiegel“ berichtet, brach die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin vor Gericht in Tränen aus. Grund dafür war ein Sexvideo, das die Richterin zur Beweisaufnahme anschauen ließ – allerdings mit vom Publikum abgewandtem Laptopmonitor. Lohfinks Anwalt holte seine Mandantin schließlich hinzu. „Es ist wirklich schlimm, was hier mit mir gemacht wird“, zitiert das Nachrichtenmagazin das Model, das daraufhin geweint haben soll. Der Anwalt zog sich infolge eine Rüge zu. „Sehen Sie nicht, dass Ihre Mandantin emotional überfordert ist? Warum müssen Sie Ihre Mandantin so vorführen?”, so die Richterin dem „Spiegel“ zufolge. Die Verhandlung wurde für zehn Minuten unterbrochen.

Kein Wunder, dass das Model unter einem solch öffentlichen Gerichtsprozess leidet. Dennoch finden wir es toll, dass sie auch für andere Opfer stark sein will. Wir wünschen Gina-Lisa Lohfink ganz viel Kraft für die kommenden Verhandlungstage.

Bildquelle: Mathis Wienand/Getty Images

Kommentar (1)

  • ProblemStorch am 08.08.2016 um 20:15 Uhr

    Ich bin gespannt, was am Ende dabei rauskommen wird!


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