Bewegende Worte

So rührend gedenkt Sylvie Meis Miriam Pielhau

Katharina Meyeram 30.09.2016 um 12:32 Uhr

Die Stimmung beim diesjährigen „Dreamball“ war mehr als getrübt, denn eine Person fehlte: Miriam Pielhau. Sie starb im Juli an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Sylvie Meis nutzte die Gelegenheit und gedachte ihrer toten Freundin „Miri“ mit äußerst bewegenden Worten.

Miriam Pielhau war nicht nur eine Kämpferin und eine der stärksten Frauen in der Showbranche, sondern auch Teil der „Dreamball“-Familie, einer jährlichen Charity-Gala, die Geld für krebskranke Frauen sammelt. Doch dieses Jahr war sie nicht dabei: Miriam Pielhau, die erstmals 2008 an Brustkrebs erkrankte und sechs Jahre später einen Rückfall erlitt, erlag im Juli den Folgen ihrer Krankheit im Alter von nur 41 Jahren.

Nichtsdestotrotz war die ehemalige „Taff“-Moderatorin am Mittwoch in Berlin allgegenwärtig: Als die Schirmherrin Sylvie Meis ihre Rede im Hotel Ritz Carlton hielt, gedachte die 38-Jährige mit Tränen in den Augen ihrer verstorbenen Freundin. Sie sagte: „Der Abend des Dreamballs war eigentlich immer ein Abend, an dem ich Miriam getroffen habe, sie in den Arm genommen habe. Ich kann nicht glauben, dass sie jetzt nicht mehr dabei ist. Aber wir dürfen trotzdem nicht aufhören zu kämpfen. Miriam hätte gewollt, dass ich das heute sage. Sie hat den Kampf leider verloren.“ Sylvie Meis, die selbst einmal an Brustkrebs litt und diesen besiegt hat, kam bei ihrer emotionalen Rede ins Stocken und rief nach einer Pause dazu auf, den Kampf gegen die Krankheit nicht aufzugeben. „Aber wir müssen die Lebensfreude, die sie immer hatte, für den Kampf gegen den Krebs nutzen“, so Meis.

Traurige Stimmung beim „Dreamball“

Auch Moderatorin Barbara Schöneberger, die ansonsten gewohnt lustig durch den Abend führte, wurde bei der Frage nach Miriam Pielhau ernst. Im Gespräch mit „Bild“ sagte sie: „Miriam ist trotzdem Teil dieses Abends – und das soll auch so sein. Sie war immer sehr eng verbunden mit dem ‚Dreamball‘, war jedes Jahr dabei.“

Miriam Pielhau war eine Kämpferin, die es leider nicht geschafft hat. Dass ihr Tod immer noch so tiefe Trauer und unzählige Tränen auslöst und so viele Menschen bewegt, zeigt einfach, was für eine wunderbare Person sie gewesen ist.

Bildquelle: Getty Images / Sascha Steinbach, Getty Images / Luca Teuchmann

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