Das macht Mut

Alyssa Milano: „Ich liebe meine Kaiserschnittnarbe“

Diana Heuschkelam 19.09.2016 um 13:57 Uhr

Der Druck auf Frauen ist nicht nur in Hollywood enorm. Alyssa Milano kennt dies selbst sehr gut. Doch anstatt sich in die Riege der perfekt-makellosen Stars einzureihen, hat die Zweifach-Mama in einem Interview nun für alle Frauen eine besondere Botschaft.

Seit Anbeginn ihrer Karriere ist Alyssa Milano als die Schönheit in ihren Filmen und Serien bekannt. Sei es als Samantha in „Wer ist hier der Boss?“ oder als Phoebe in „Charmed – Zauberhafte Hexen“. Doch übertriebene Eitelkeit ist für die 43-Jährige nicht nur ein Fremdwort, sondern ein Graus. In einem Interview machte die Schauspielerin und zweifache Mutter nun allen Frauen Mut, sich vom globalen Schönheitsdiktat nicht unter Druck setzen zu lassen.

In der NBC-Sendung „Today“ überraschte Alyssa Milano mit einem offenen Geständnis. „Ich liebe meine Kaiserschnittnarbe, weil von dort meine Babys kamen“, betont die Schauspielerin. Mit ihrem Ehemann Milo Thomas hat die 43-Jährige Sohn Milo (5) und Tochter Elizabella (2). Als TV-Star kennt sie den Druck nur zu gut, eine Supermama sein zu müssen und möglichst schnell wieder in Form zu kommen. Doch Alyssa Milano wollte sich dem nie beugen und rät allen Müttern: „Seid nett zu euch selbst. Und erinnert euch daran, wozu eure Körper auf dieser Welt sind, nämlich, um ein Kind großzuziehen, zu füttern und um darauf aufzupassen.“ Deswegen sollten sich Mütter auch keine Sorgen und Gedanken wegen ihres Gewichts nach der Schwangerschaft machen. „Ich glaube, dass sich das Gewicht zur richtigen Zeit wieder einpendelt”, so Alyssa Milano.

Mehr Natürlichkeit

Ganz offen kritisiert Alyssa Milano auch das romantisierte Bild von Müttern in den Medien, die sich mit perfektem Make-up und ihren Babys auf super weißen Laken wälzen. Insbesondere, da Alyssa Milano selber eine eigene Modelinie für Schwangerschaftsmode hat, setzt sich die Mutter und Schauspielerin für einen natürlichen wie ehrlichen Umgang mit Schwangerschaft und Mutterdasein ein. „Es ist ein wirklich, wirklich schwerer Job. Und ich glaube, wenn mehr Frauen offener damit umgehen, würde das helfen.“

Die Worte von Alyssa Milano sind sicherlich Balsam auf den Seelen vieler (werdender) Mütter und ein wichtiges Zeichen gegen die Schönheitszwänge der Gesellschaft.

Bildquelle: Getty Images/Rob Kim

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