Na endlich!

Ashley Graham: Plus-Size auf der Fashion Week

Katharina Meyeram 16.09.2016 um 12:23 Uhr

Schluss mit Size Zero und Magerwahn – jetzt erobern Plus-Size-Models die Laufstege auf der New York Fashion Week. Mit ihrer Dessous-Kollektion setzt Kurven-Königin Ashley Graham ein deutliches Zeichen.

Am Mittwoch präsentierte Plus-Size-Model Ashley Graham zum zweiten Mal ihre Unterwäsche-Linie für Übergrößen auf der New York Fashion Week – ein Event, bei dem noch immer der Anblick spindeldürrer Mager-Models überwiegt. Die Message: Auch Kurven können schön sein! Dabei wären Rubensfrauen wie Graham noch vor wenigen Jahren auf den Catwalks der Fashion Week undenkbar gewesen. Vor allem dank Social Media hat sich dies geändert. Plus-Size-Models wie Ashley Graham, Iskra Lawrence und Sabina Karlsson werden auf Instagram und Facebook von Millionen Followern gefeiert und ziehen so die Aufmerksamkeit großer Labels auf sich.

Nach und nach steigt auf diese Weise die Akzeptanz für Ashley Graham und ihre Plus-Size-Kolleginen in der Mode-Branche. Immer mehr Marken setzen auf die kurvenreichen Models. So lief die Britin Iskra Lawrence auf der New York Fashion Week in Bademode für das Label Chromat – dabei passt sie mit Kleidergröße 42 nicht unbedingt in das klassische Bild der Bikini-Schönheit. Das Wohlfühlgewicht scheint die einstigen Ideale der Modeindustrie ins Wanken zu bringen.

Plus-Size-Models als Repräsentantinnen der “Normalo”-Frau?

So sexy kann Plus-Size sein!

So sexy kann Plus-Size sein!

Bis das Mager-Ideal nicht mehr maßgeblich ist, dürfte es zwar noch ein langer Weg sein, doch der erste Schritt ist getan. Ashley Graham ist in jedem Fall stolz darauf, dass sie es mit ihrer Plus-Size-Lingerie bis auf die New York Fashion Week geschafft hat. Auf ihrem Instagram-Account verkündet die Beauty: “Für jedes Mädchen oder jede Frau, die jemals das Gefühl hatte, nicht in der Mode/im Fernsehen/in den Medien repräsentiert zu werden – du wirst es ab jetzt und für immer!”

Wir finden: Plus-Size-Models wie Ashley Graham sind ein wahrlich schöner Anblick und der Trend hin zu mehr Toleranz in der Fashion-Branche ist natürlich durchweg positiv!

Bildquelle: Getty Images/Brian Ach

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