#OscarsSoWhite

Barack Obama: Entertainment braucht Vielfalt

Diana Heuschkelam 28.01.2016 um 12:41 Uhr

Seitdem klar ist, dass bei den Oscars 2016 wieder einmal in den wichtigsten Kategorien (Beste/r Hauptdarsteller/in, Beste/r Nebendarsteller/in und beste/r Regisseur/in) nur weiße Filmschaffende nominiert wurden, geht unter dem Hashtag #OscarsSoWhite ein Aufschrei durch die Social-Media-Plattformen. Die Diskussion scheint nun auch an oberster Regierungsstelle angekommen zu sein, sodass US-Präsident Barack Obama sich ebenfalls zu dem Verdacht auf Rassismus äußerte.

Stars wie Will Smith und dessen Frau Jada Pinkett-Smith machten bereits klar, dass sie sich die Ungleichheit der Chancen für Minderheiten nicht länger gefallen lassen werden und verkündeten, die diesjährigen Oscars durch ihre Abwesenheit boykottieren zu wollen. Nun äußerte sich erstmals auch Barack Obama zu dem Wirbel um die Oscars, dem das Thema Chancengleichheit für Minderheiten als erster schwarzer US-Präsident, natürlich ebenfalls sehr am Herzen liegt.

US President Barack Obama addresses the Righteous Among the Nations Award Ceremony at the Israeli Embassy January 27, 2016 in Washington, DC. / AFP / Brendan Smialowski (Photo credit should read BRENDAN SMIALOWSKI/AFP/Getty Images)

„Kalifornien ist meiner Meinung nach ein Beispiel der unglaublichen Vielfalt dieses Landes. Das ist eine Stärke. Ich finde, wenn die Geschichte von allen Menschen erzählt wird, macht das die Kunst besser“, erklärte Barack Obama am Mittwoch in einer Pressekonferenz. „Es macht das Entertainment besser und lässt jeden sich als Teil der amerikanischen Familie fühlen. Ich denke, die Unterhaltungsindustrie sollte tun, was jede andere Industrie auch tut, nämlich sich nach Talenten umschauen und jedem eine Gelegenheit bieten.“

Barack Obama: „Bekommt jeder eine faire Chance?“

Die Diskriminierung bei den Oscars 2016 sei nur eines von vielen Problemen der Rassendiskriminierung in den USA, stellte Barack Obama weiterhin fest und warf die Frage in den Raum: „Stellen wir sicher, dass jeder eine faire Chance bekommt?“ US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton schaltete sich ebenfalls in die Diskussion ein und kommentierte gegenüber „Aol.com“: „Ich finde, das ist überfällig. Man denke mal an die großartigen Filme, die nicht nur die kulturelle Vielfalt Amerikas zeigen, sondern auch die Vielfalt der menschlichen Erfahrungen“, erklärte die 68-jährige Politikerin und forderte: „Die Academy muss sich unserer Realität anpassen.“

Die Problematik #OscarsSoWhite ist nun also auch an oberster Stelle der Regierung wahrgenommen worden. Man kann daher hoffen, dass dadurch Veränderungen in Gang gebracht werden, die in den kommenden Jahren für mehr Chancengleichheit sorgen.

Bildquelle: BRENDAN SMIALOWSKI/AFP/Getty Images

Topics:

Barack Obama, Hillary Clinton, Oscars

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