Geständnis

Benedict Cumberbatch: Ruhm ist ihm peinlich

Daniel Schmidtam 09.05.2016 um 17:17 Uhr

Binnen weniger Jahre ist Benedict Cumberbatch zum A-List-Hollywoodschauspieler aufgestiegen und versetzt weltweit Frauenherzen in Verzückung. Dem „Sherlock“-Star selbst ist die Aufmerksamkeit, die er bekommt, allerdings unangenehm.

Dass er berühmt ist und gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, wurde Benedict Cumberbatch erst unlängst während des Besuchs von Barack Obama in London bewusst. Während der US-Präsident den Fragen der Briten Rede und Antwort stand, saß der 39-jährige Mime lediglich im Publikum – dennoch schienen sich einige Fotografen mehr für ihn als für den mächtigsten Mann der Welt zu interessieren.

Superstar Benedict Cumberbatch ist sein Ruhm unangenehm

Superstar Benedict Cumberbatch ist sein Ruhm unangenehm

Cumberbatch und seine Frau Sophie Hunter hatten direkt neben der Presse gesessen. „Als sie merkten, dass Barack noch fünf Minuten brauchen wird, haben sie sich auf mich gestürzt“, zitiert „The Times“ den Schauspieler. Ein unangenehmer Augenblick für Benedict Cumberbatch – und das nicht nur, weil er im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand. Offenbar hat der viel umschwärmte Brite auch noch Probleme mit seinem Aussehen – oder er ist möglicherweise einfach nur bescheiden. „Ich dachte mir: ,Wie oft kann man ein Foto eines nicht besonders attraktiven Profils schießen?‘“, so der Schauspieler, ehe er der britischen Tageszeitung zufolge seiner Gattin nonchalant ein Kompliment macht: „Gott sei Dank war Sophie da, die die Augen der Fotografen auf sich gezogen hat, wie es immer der Fall sein sollte.“ Alles in allem jedoch ein Erlebnis, auf das Benedict Cumberbatch hätte getrost verzichten können: „Es war einfach nur peinlich.“

Sherlock“-Star freut sich dennoch über positive Resonanz

Auch wenn „Sherlock“ ihm zu internationalem Ruhm verholfen hat, für den sich der Brite nun offenbar schämt, freut er sich dennoch über die Popularität der BBC-Hitserie. „Es ist toll, dass Menschen Dinge mögen. Ich werde lieber gemocht, als gehasst – und natürlich werde auch ich gehasst“, erläuterte Cumberbatch laut „The Times“. „Aber es ist gut, an Sachen zu arbeiten, die von den Leuten gerne geschaut werden.“

Natürlich sind auch wir große „Sherlock“-Fans und können es kaum abwarten, bis die vierte Staffel endlich zu sehen sein wird. Die neuen Folgen rund um den Meisterdetektiv sollen voraussichtlich 2017 gezeigt werden.

Bildquelle: GettyImages/AFP/Johannes Eisele

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