Brooke Shields packt aus

Brooke Shields spricht über die komplizierte Beziehung zu ihrer Mutter

Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist eine ganz besondere: immer kompliziert, häufig schön und oft von Streitereien und anschließenden Versöhnungen geprägt. So auch die einzigartige und komplexe Beziehung von Brooke Shields zu ihrer Mutter, über die sie nun in ihren Memoiren spricht.

Brooke Shields: „Es war uns gegen den Rest der Welt.“

Die Memoiren von Brooke Shields, „There Was a Little Girl: The Real Story of My Mother and Me“, kommen erst am 18. November in die Buchläden, doch bereits jetzt sorgt das Buch für einige Aufmerksamkeit. Kein Wunder, haben die Passagen, über die „People.com“ vorab berichtet, es doch absolut in sich. Hier spricht Brooke Shields darüber, wie ihre Mutter Teri die komplette Kontrolle über ihr Leben hatte, denn sie sei angeblich die „größte Errungenschaft“ ihrer Mutter gewesen. Da wollte diese schließlich nichts dem Zufall überlassen. Gepaart mit ihrem ausgeprägten Alkoholproblem habe Teris Kontrollsucht für eine verwirrende Beziehung zu ihrer Tochter gesorgt, die sowohl von extremer Nähe als auch von einer kaputten Bindung zueinander geprägt war. „Obwohl ich sie besser verstanden habe, als alle anderen, bin ich mir nicht sicher, dass ich sie jemals komplett verstanden habe“, so die Schauspielerin in ihrem Buch.

Brooke Shields bei einem Event.

Brooke Shield berichtet in ihren Memoiren über das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter.


Brooke Shields: Ihre Mutter organisierte ihre Dates

Dass die Mütter von Stars ihre Kinder managen, ist heutzutage keine Seltenheit mehr, doch die Mutter von Brooke Shields trieb die Besessenheit in die Karriere ihrer Tochter auf die Spitze. So soll sie zahlreiche Dates mit berühmten Frauenschwärmen für sie organisiert haben. Der Kinderstar war lange Zeit vor allem für ihre Dates und Beziehungen mit Berühmtheiten bekannt unter anderem mit Dean Cain, John F. Kennedy Jr, Liam Neeson, George Michael, Prinz Naruhito von Japan und John Travolta. Ihre Beziehung mit dem Schauspieler Dean Cain, den sie in Princeton traf, sei auch ihre erste ernsthafte Beziehung gewesen, doch trotzdem ließ sie ihn warten. Durch das Drängen ihrer Mutter hatte Brooke Shields nämlich einige Jahre zuvor ein Kapitel über ihre Jungfräulichkeit in ihre Teeniememoiren geschrieben und war seitdem die „meist gefeierte Jungfrau unserer Zeit“. Dean musste daher eine ganze Zeit lang warten, bis sich der ehemalige Kinderstar endlich bereit für den großen Schritt fühlte: „Ich habe ihn warten und warten lassen und meine Mutter hat es alles mitverfolgt.“

Brooke Shields stellt Asche ihrer Mutter in Bar

Als es Brooke Shields endlich gelang, sich durch die Gründung einer eigenen Familie von ihrer Mutter zu lösen, war es leider bereits zu spät, die kaputte Beziehung zu reparieren. Lange bevor Teri 2012 starb, litt sie bereits an Demenz. Dennoch kann die Schauspielerin mittlerweile das Gute an der Beziehung zu ihrer Mutter sehen und erinnert sich heutztage hauptsächlich daran, wie die beiden zusammen gelacht haben, bis sie außer Atem waren. Auch Humor bewies Brooke Shields im Hinblick auf ihre Mutter mittlerweile. Deren Asche lagert die 49-Jährige nämlich in ihrer Bar im Wohnzimmer, denn so „kann sie für immer in der Nähe der beiden Dinge sein, die ihr im Leben am wichtigsten waren: ich und Alkohol.“

Mutter-Tochter Beziehungen sind in den seltensten Fällen einfach, doch die Mutter von Brooke Shields scheint es wirklich auf die Spitze getrieben zu haben. Schön zu sehen, dass die Schauspielerin mittlerweile jedoch mit einem Lächeln auf ihre schwere Kindheit und Jugend blicken kann.

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