Der eine leugnet ihn, die andere kämpft dagegen an: Cara Delevingne und Donald Trump haben in Sachen Klimawandel reichlich wenig miteinander gemein. Darauf beruhen lassen möchte es die „Suicide Squad“-Darstellerin aber anscheinend nicht.

Bei einem Besuch im Weißen Haus forderte Cara Delevingne den potenziellen Präsidentschaftskandidaten stattdessen lieber heraus. „Mal sehen, wie Sie in zehn Jahren über den Klimawandel denken Mr. Trump“, erklärt sie dem nicht anwesenden Geschäftsmann neben einem Instagram-Schnappschuss, der sie inmitten der Insignien von US-Präsident Barack Obama zeigt. Mit dem Demokraten traf das neuerdings schauspielernde Model im Rahmen eines Round Tables zum Thema Klimawandel zusammen, von Donald Trump fehlte da natürlich jede Spur.

Cara Delevingne setzt sich für den Klimaschutz ein.

Cara Delevingne setzt sich für den Klimaschutz ein.

Erstens versucht der Multimilliardär nicht nur, zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November 2016 ernannt zu werden, er ist zudem bekanntlich ein Verfechter der These, dass die vom Klimawandel ausgehende Gefahr gar nicht existiert. Kein Wunder, dass Cara Delevingne da nur gegenhalten kann. „Er ist schmerzlich real“, schleudert sie Donald Trump in ihrem Post entgegen – und auch sonst hat die 23-Jährige offenbar keine allzu hohe Meinung von dem gebürtigen New Yorker. „Und davon abgesehen, kann Donald Trump das?”, fragt sie ihre Fans, und erst da wird klar, warum Cara Delevingne nicht züchtig und brav auf dem Foto dasteht, sondern wilde krähenartige Bewegungen während der Aufnahme macht.

Klimawandel ist kein Märchen

„#ichallengetrump“ und „#climatechangeexistsfool“ lauten konsequenterweise dann auch ihre Hashtags, zu deutsch in etwa: „Ich fordere Donald Trump heraus“ und „Der Klimawandel existiert, Idiot“. Ob der Politiker sich vor Cara Delevingne mit ihren Ninja-Fähigkeiten, wie sie ihre Verrenkungen in einem weiteren Post nennt, nun allerdings wirklich fürchtet, ist fraglich. Scheint er doch stets überaus überzeugt von seiner eigenen Meinung zu sein.

Secret service ain't got nothing on my ninja skills

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Wir finden es aber dennoch großartig, dass wenigstens Cara Delevingne die Erderwärmung in keinem Fall schönreden möchte, sondern lieber wie jetzt bei ihrem Besuch im Weißen Haus selbst Hand anlegt und nach Lösungen sucht. Weiter so!

Bildquelle: Getty Images/Anthony Harvey (Teaserbild)

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