Nach Zootier-Post

Justin Bieber: Support von James van der Beek

Daniel Schmidtam 17.05.2016 um 11:54 Uhr

Justin Bieber hat es derzeit nicht leicht: Für seine Ankündigung, zukünftig keine Fotos mehr mit Fans aufzunehmen, hagelte es Kritik. Nun meldet sich der frühere Teeniestar James van der Beek zu Wort, der einst mit „Dawson’s Creek“ Millionen Mädchenherzen eroberte, und ergreift Partei für den Sänger.

Justin Bieber bekommt Rückendeckung von James Van der Beek

Justin Bieber bekommt Rückendeckung von James van der Beek

Vor rund einer Woche offenbarte Justin Bieber, sich angesichts von Fan-Andrängen in der Öffentlichkeit wie ein Zootier zu fühlen. Eine Beschreibung, mit der sich James van der Beek offenbar identifizieren kann: In einem längeren Instagram-Post legte der 39-Jährige dar, dass es ihm zu seinen Hochzeiten als Jungstar ganz ähnlich ging. „Ich erinnere mich, mich wie ein Zirkustier gefühlt zu haben, das Gefühl zu haben, dass sich Leute einen Dreck um mich als Menschen scheren“, so der „Dawson’s Creek“-Star. „Ich erinnere mich daran, gedacht zu haben, dass alles, was sie wollten, ein Bild war. Und dass es ihnen egal wäre, wenn ich im Anschluss von einem Bus erfasst worden wär.

#FlashbackFriday Corduroy bucket hat and glasses #IntellectualFishermanLook #NeverForget Heard @justinbieber declared he's not taking selfies with fans anymore… Back in the olden times, when I couldn't go out without getting stopped for pics & autographs, I actually resorted to this look to hide. I remember feeling like a circus animal, feeling like people didn't give a shit about me as a human being. I remember thinking all they wanted was a pic and wouldn't care if I got hit by a bus afterwards. I felt all that. I get it. But here's the deal: You're able to make somebody very happy by doing something very simple. And that's a gift. And that's all it is. That's the advice Jon Voight gave me… And it turns out, he's right. It's not about what you take from the interaction, it's about what you give. It's easy to call Beiber a selfish asshole. Easy to have zero sympathy for a famous rich kid who doesn't want to take pictures with excited little girls… But having tasted a little bit of what he seems to be drowning in… I just wanted to insert a little perspective. Fame isn't "hard"… But it's tricky. There are a lot of potholes, and if you're not surrounded by the right inner circle, you'll trip. I think the real life lesson here is: Don't wear bucket hats. They're not a great look for anybody but fishermen. 😉👍

A photo posted by James Van Der Beek (@vanderjames) on

Inzwischen habe er seine Denkweise zwar geändert, für Justin Bieber kann James van der Beek offenbar dennoch Verständnis aufbringen. „Es ist einfach, Bieber ein egoistisches A****loch zu nennen. Einfach, null Sympathie für ein berühmtes reiches Kind aufzubringen, das keine Bilder mit aufgeregten kleinen Mädchen machen möchte“, mahnt der „Dawson’s Creek“-Schauspieler. Und fügt auf Basis seiner eigenen Erfahrungen hinzu: „Ruhm ist nicht hart, aber er ist verzwickt. Es gibt eine Menge Schlaglöcher, und wenn du nicht den richtigen inneren Kreis [Freunde oder Familie] hast, dann wirst du stolpern.“

Ratschlag für Justin Bieber?

Fotos mit Fans verteufelt der heutige James van der Beek nicht, ganz im Gegenteil: „Du bist dazu imstande, jemanden sehr glücklich zu machen, indem du etwas sehr Einfaches tust. Und das ist ein Geschenk.“ Diese Sichtweise habe ihm einst Jon Voight übermittelt, ebenfalls Schauspieler und Vater von Angelina Jolie. „Es geht nicht darum, was du von dieser Interaktion hast, sondern es geht darum, was du damit gibst.“

Dass einem Mega-Teenieidol wie Justin Bieber die Fan-Liebe derzeit anscheinend zu viel wird, dafür haben auch wir vollstes Verständnis. Aber wer weiß, vielleicht gelingt der junge Pop-Superstar ja noch zu derselben Einsicht wie James van der Beek?

Bildquelle: GettyImages/Kevork Djansezian

Kommentare


Hollywood: Mehr Artikel