Böser Vorwurf

Kelly Osbourne: „Ich bin keine Rassistin!“

Etwas ungeschickt äußerte sich Kelly Osbourne, als sie diese Woche in der Talkshow „The View“ zu Gast war, über lateinamerikanische Einwanderer in den USA und sorgte damit für mächtig Furore. Dabei wollte die ehemalige „Fashion Police“-Moderatorin eigentlich nur den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump kritisieren.

Kelly Osbourne trat am Dienstag Morgen gehörig ins Fettnäpfchen, als sie den folgenden Satz vom Stapel ließ: „Wenn wir alle Latinos aus diesem Land schmeißen würden, wer soll dann Deine Toilette putzen, Donald Trump?“ Damit wollte die 30-Jährige eigentlich nur die kontroverse Einstellung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump kritisieren, der sich im vergangenen Monat für die Ausweisung von Mexikanern aus den USA ausgesprochen hatte und dabei eine ganze Nation als Vergewaltiger und Drogendealer bezeichnet hatte.

Kelly Osbourne auf dem Red Carpet

Kelly Osbourne hat viele Leute gegen sich aufgebracht

Viele sind nun aber der Meinung, dass sich die Tochter von Ozzy Osbourne mit dieser Äußerung selbst als Rassistin geoutet hat. Um das nicht auf sich sitzen zu lassen, holte Kelly nun zum Gegenschlag aus und dementierte die Anschuldigungen in einem Statement, das sie auf Facebook veröffentlichte, vehement. „Ich will nur sagen, dass ich IMMER die Verantwortung für meine Handlungen übernehme,“ schrieb Kelly Osbourne. „In diesem speziellen Fall will ich mich für meine unpassende Wortwahl entschuldigen, aber ich werde mich nicht dafür entschuldigen eine Rassistin zu sein, weil ich das nämlich NICHT bin.“ Ihr verbaler Fehltritt, erklärte sie weiter, habe sich deswegen so unpassend angehört, weil ihre Co-Moderatorin sie nicht habe ausreden lassen und ihre Worte dadurch aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Kann Kelly Osbourne ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden?

Der unsensible Kommentar von Kelly Osbourne bekommt einen weiteren fiesen Beigeschmack dadurch, dass die Rocker-Tochter Anfang des Jahres selber großen Wirbel um die Äußerungen ihrer damaligen „Fashion Police“-Co-Moderatorin Giuliana Rancic gemacht hatte, die Sängerin Zendaya wegen ihrer Dreadlocks als Kifferin abgestempelt hatte. Damals veröffentlichte Giuliana eine Entschuldigung, die der gestern von Kelly Osbourne veröffentlichten sehr ähnelte. Kelly weigerte sich damals allerdings, die Entschuldigung ihrer Kollegin ernst zu nehmen und kündigte sogar ihren Job bei „Fashion Police“, um ihrer Empörung noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Sieht so aus, als habe Kelly, die nun in derselben Situation steckt, mit sich selber ein bisschen mehr Mitleid, als mit ihrer Kollegin. Was haltet ihr von Kelly Osbournes Äußerungen? Hat sich die 30-Jährige als Rassistin geoutet oder handelte es sich bei dem Toiletten-Kommentar einfach nur um einen ärgerlichen Ausrutscher? Nehmt ihr Kellys Entschuldigung für bare Münze?

Bildquelle: Getty Images/Jemal Countess

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Kelly Osbourne

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