Spürnase

Shannen Doherty: Ihr Hund erkannte Krebs zuerst

Katharina Meyeram 05.08.2016 um 17:33 Uhr

Einseitige Mastektomie, Chemo und Bestrahlung – all das hat „Beverly Hills, 90210“-Star Shannen Doherty bereits hinter sich. Seit Februar 2015 kämpft sie nun schon gegen den Krebs, doch schon vor der offiziellen Diagnose durch die Ärzte hatte einer die Gefahr anscheinend schon erkannt: ihr Hund Bowie.

Ihr Hund hatte eine böse Vorahnung

Ihr Hund hatte eine böse Vorahnung

Wie Shannen Doherty nun „Entertainment Tonight“ gegenüber berichtet, hatte der kleine Vierbeiner schon früh den richtigen Riecher. „Sie hat schon eine lange Zeit vorher obsessiv hier an meiner rechten Seite geschnüffelt“, erklärt die 45-jährige Schauspielerin. Als sie dann die Diagnose Brustkrebs erhalten habe, habe das Verhalten von Bowie durchaus Sinn gemacht. Tapfer wehrt sich der „Beverly Hills, 90210“-Star seitdem gegen die Krankheit, schnitt sich sogar vor Kurzem erst selbst die Haare ab.

Hündin Bowie wacht selbstverständlich weiterhin über ihr Frauchen – und das offenbar mit größter Sorgfalt. „Als ich nach der OP zurückkam, war sie sofort wieder an dieser Gegend zugange“, erzählt Shannen Doherty dem Online-Portal mit dem Verweis auf ihre rechte Seite. „Dann, als ich meine erste Chemo hatte, schnüffelte sie an meinem gesamten Körper hoch und runter. Sie war vorher schon sehr beschützerisch, aber jetzt ist sie zu diesem verrückten, beschützerischen Hund geworden.“

Bowie, der Wachhund

Und ihren Job nimmt Bowie überaus ernst. „Es ist schwer, an mich heranzukommen, wenn sie in der Nähe ist“, so Shannen Doherty. Benannt hat sie ihre treue Begleiterin „Entertainment Tonight“ zufolge übrigens nach der Musiklegende David Bowie. Der Sänger war Anfang des Jahres im Alter von 69 Jahren verstorben. Er litt unter Leberkrebs, wie es heißt.

Als böses Omen sollte das aber natürlich nicht gedeutet werden. Schließlich hat Shannen Doherty noch lange nicht aufgegeben. Wir wünschen ihr ganz viel Kraft und Mut für ihren weiteren Kampf gegen den Krebs und hoffen, dass es ihr schon ganz bald besser geht.

Bildquelle: Angela Weiss/Getty Images

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