Schock-Geständnis

Sharon Stone starb fast an einem Schlaganfall

Katharina Meyeram 19.09.2016 um 12:26 Uhr

Sie ist ein ewig junger, ewig schöner Hollywood-Star. Sharon Stone erntet allerdings nicht nur als Schauspielerin Bewunderung, sondern auch als Wohltäterin, die sich unter anderem für den Kampf gegen Aids engagiert. Warum die 58-Jährige so unermüdlich kämpft, erklärte sie nun in einem Interview. Sie entkam nämlich selbst nur knapp dem Tod.

Wo sie auch auftaucht, ist Sharon Stone immer der Mittelpunkt. Die Schauspielerin und Dreifach-Mama überstrahlt mit ihrer Schönheit auch mit Ende 50 noch so manch junges Starlet. Sie ist nicht nur als Gast bei Veranstaltungen und als Werbegesicht seit Jahrzehnten heiß begehrt, sondern auch Hollywoods Junggesellen buhlen um sie. Und Sharon Stone ist ein wahres Energiebündel: Sie hat gerade nicht nur drei Filme abgedreht, sondern auch noch gleich drei in der Vorbereitung, von ihrer Charity-Arbeit mal ganz zu schweigen. Viele fragen sich: Wie macht sie das nur? Dieser Respekt und die Bewunderung werden durch Sharon Stones aktuelles Geständnis noch umso verblüffender. Denn die 58-Jährige offenbarte nun, dass sie bei einem Schlaganfall 2001 fast gestorben wäre.

In einem Interview mit dem Magazin „Closer“ gab Sharon Stone völlig überraschend und sehr offen zu, dass sie den Schlaganfall fast nicht überlebt hätte – und ein Nahtoderlebnis hatte. „Ich glaube, dass ich tatsächlich gestorben bin. Plötzlich umgab mich ein Strudel von Licht und – bumm! Ich ging quasi in dieses herrliche, weiße Licht”, berichtet Sharon Stone. „Ich sah und traf einige meiner Freunde. Menschen, die mir sehr, sehr lieb waren. Es war eine richtige Reise für mich, die mich an Orte im Diesseits und Jenseits führte.“ Sharon Stone musste das Gehen und Sprechen komplett neu erlernen, doch ihr gelang es, wieder komplett zu genesen. Dies ist alles noch beeindruckender, da die Schauspielerin erst ein Jahr zuvor Sohn Roan adoptierte. Im Mai 2005 nahm sie Sohn Laird bei sich auf und im Juni 2011 adoptierte sie Sohnemann Quinn.

Gestärkt durchs Leben

Für die Fans sind diese Enthüllungen ein Schock. Doch Sharon Stone betont, dass sie diese Erfahrung nur noch stärker gemacht hat: „Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod“, erklärt sie. „Mich erfüllte ein unglaubliches Gefühl des Wohlbefindens und der Nähe. Der Tod liegt sehr nahe und ist sicher. Es ist keine weit entfernte oder angsteinflößende Angelegenheit.”

Ein Bekenntnis, mit dem Sharon Stone sicherlich vielen Menschen die Angst vor dem Tod ein wenig nehmen kann. Unserer Meinung nach verdient der offene Umgang mit einem so schwierigen Thema höchsten Respekt.

Bildquelle: Getty Images/Emma McIntyre

Kommentare


Hollywood: Mehr Artikel