Roman Polanski: Berufung gescheitert

Polanski: Verfahren

Roman Polanski: Berufung gescheitert

am 22.12.2009 um 11:01 Uhr

Roman Polanski steht weiter unter Hausarrest.

Roman Polanskis Antrag wurde
abgelehnt.

Roman Polanski wollte das vorläufige Urteil und den Hausarrest wegen angeblichem sexuellen Missbrauch vor 30 Jahren nicht hinnehmen. Doch sein Berufungsantrag ist nun gescheitert.

Roman Polanski hatte die Einstellung des Verfahrens wegen sexuellen Missbrauchs beantragt und ist nun damit gescheitert. Zurzeit befindet sich Polanski in Auslieferungshaft in der Schweiz und steht unter Hausarrest. Mit seinem Antrag wollte er das Verfahren endgültig stoppen. Er und seine Anwälte berufen sich dabei auf den Richter Laurence Rittenband, dem sie massives Fehlverhalten und angebliche unethische Handlungen im ersten Prozess vor 30 Jahren vorwerfen. Rittenband starb 1993 an Krebs.

Das Gericht erklärte die Ablehnung des Antrags so: „Wir fordern alle beteiligte Parteien auf, ihr Möglichstes dafür zu tun, diese Angelegenheit so abzuschließen, das die Fragen eines fairen Verfahrens und elementarer Fairness zu jenen Ereignissen beantwortet, die lange zurückliegen.“

So bleibt Roman Polanski auch über die Feiertage nichts anderes übrig, als in seinem Haus in der Schweiz zu warten, wie es mit dem Prozess und vor allem mit Polanski selbst weitergehen soll.

22.12.2009; 11:15 Uhr

Bildquelle: gettyimages


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